Spaziergang in Sanssouci

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Was haben wir für ein Glück, wir wohnen dort wo tausende Touristen hinkommen um Schlösser und Schlossgärten zu bestaunen.

Sanssouci

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Immer wieder freue ich mich auf einen Spaziergang durch Sanssouci und fühle mich tatsächlich sorgenfrei ;-).
Wenn ich doch nur auch mal einen Zeitsprung machen könnte und die Könige und ihre Frauen, Bediensteten sehen könnte, wie sie durch Gemächer und Parks spazierten – das wäre wirklich spannend oder vielleicht auch langweilig?

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Mein Foto der Woche:
Sanssouci

Am Sonntag war es also mal wieder soweit bei herrlichstem Sonnenschein spazierten wir durch Sanssouci – eine Sonntagsfreude für alle. Vorbei am Hauptschloss mit seiner zauberhaften Treppe und den Weinbergen, Feigengewächshäusern. Bis zum chinesischen Teehaus, dass mit seinen goldenen Figuren in der Sonne nur so glänzte.

Die Orangerien und das Neue Palais ließen wir diesmal aus. Aber wenn ihr einmal hierher kommt, macht einen Spaziergang durch Sanssouci und spürt auch diesen Zauber. Groß und Klein finden hier viel zum Entdecken.

GEDACHTES: Große Bruder, kleiner Bruder…

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Im Wald

Mal wieder bin ich erziehungstechnisch in der altbekannten Zwickmühle (und ja sie zwickt im Kopf, im Herzen und am mütterlichen Ego). Wie schafft man(m) es seinen unterschiedlich alten Kindern gerecht zu werden? So zufrieden wie wir mit dem Altersabstand unserer Drei in den allermeisten Situationen sind, so gibt es doch immer wieder Situationen in denen es sehr schwierig ist jedem gerecht zu werden. Vor allem je älter der Große wird – denn es scheint mir so dass, die anderen beiden nicht in gleichem Maße älter werden. Die EntwicklungsSprünge sind unterschiedlicher irgendwie – der Große wächst körperlich aber eben auch geistig und der kleine Bruder lernt natürlich auch viel…aber er erreicht eben seinen Bruder nicht. Und er will doch aber so gerne alles so können wie er.
Er will so Fußball spielen, er will lesen, so mit Lego bauen… Und vergißt dabei, dass er eben doch über drei Jahre jünger ist. Vielleicht ist er ein besonders ehrgeiziges Bürschen, aber vielleicht ist es auch normal als jüngerer Bruder?
Ich weiß es nicht :-(

Ich habe aber Befürchtungen, dass es ihm nicht gut tut und, dass er eben immer gefallen will – uns und besonders seinem großen Bruder. Schon immer war er da der große Bruder … Und sie haben sich von Anfang an gut verstanden, spielen die meiste Zeit wirklich harmonisch miteinander…nur weiß ich manchmal nicht, ob der kleine überhaupt eigene Interessen entwickeln konnte?

Charakterlich ist er definitiv anders wie sein Bruder und ich dachte immer, dass wir auch nicht versucht haben sie gleich zu machen.
In den letzten Tagen habe ich allerdings oft gedacht, dass es doch zu oft nach dem Sinn des Großen geht. Es wird im Fernsehen geguckt, was er mag (das ist oft zum Glück alterskompatibel) und manchmal findet der kleine Bruder es zu spannend und guckt aber doch mit, genauso geht es uns mit dem abendlichen Vorlesen. Der Große will natürlich nicht immer Gute-Nacht-Geschichten für Vierjährige hören, aber der Mittlere mag, dass wir alle zusammen Vorlesen. Er würde aber auch nicht zugeben, dass er eine Geschichte zu spannend findet bzw. kann es auch noch gar nicht einschätzen. Vielleicht bekommt er aber bei alldem doch zuviel mit und ist deshalb manchmal so überdreht.
Auch sportlich will er unbedingt auf gleichem Niveau wie sein Bruder spielen und überschätzt sich dann oder verausgabt sich zu sehr.
Andererseits ist er bei vielem schon weiter wie sein Bruder im selben Alter.
Ich wüßte so gerne, ob also der „Schaden“ durch zu spannende Literatur, Hörbücher, Kinderserien wieder weg gemacht wird durch schnellere Entwicklung aufgrund von Nacheiferung des großen Bruders?

Wie ist das bei euch? Habt ihr diese Überlegungen auch schon gehabt oder sehr ihr ein ähnliches „Problem“?

Freue mich über eure Beiträge :-)

Gelesenes: David Melling

1 Thought

(Kinder)Bücher spielen in unserem Alltag eine große Rolle. Zu jedem Abend gehört das Vorlesen dazu und bringt uns alle vom streßigen Tag runter.

Ich habe euch bereits vo einiger Zeit von unserem Faible für Kinderbücher von David Melling berichtet.
Mittlerweile habe wir unseren Melling Bücherbesitz ausgebaut und fast alle Paulchen Bücher beieinander.

David Melling Bücher

Die Jungs lieben die Bücher vom Oetinger Verlag um den knuddeligen Bären, der Geburtstag feiert, knuffeln möchte, eine Pyjama-PArty mitmacht oder seine neue Mütze kaputt macht. Die Paulchen Bücher sind so herzallerliebts und Detailverliebt illustriert, dass auch mir als Mama immer wieder das Herz aufgeht.
Mein Lieblingscharakter ist übrigens die Eule :-)
Und auch die Texte sind kindgerecht und lustig. Unsere Kleinste fängt auch schon an nach „Teddy Bu“ (=Teddy Buch) zu fragen.

Auch die anderen Melling Bücher „Ein Stern für das Krokodil“ oder „Der Gute-NAcht-Kuss der daneben ging“ sind ebenso entzückend geschrieben und gezeichnet.
Mir ist immer wichtig, dass Bücher nicht zu sehr geschlechtspezifisch sind und die Melling Bücher funktionieren wunderbar für Mädchen und Jungs.

Für mich sind Bücher generell Alltagshelden, besonders auch mittwochs, und erst recht die von David Melling.
Und wenn, der Tag mal nicht so lief, mit einem Melling Buch wird es zumindest besser und vielleicht sogar zum Freutag 😉