12tel Blick Februar 2015: Sonne im Garten

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Hallo März … Aufwiedersehen Februar. Viel sonniger als der Januar, aber immer noch nicht warm warst du, lieber Februar und du hast uns mit Viren versorgt. JEder war mal an der Reihe von uns Fünfen.

Aber im März beginnt ja der Frühling und deswegen vertraue ich ganz fest darauf, dass wir auch mit der Krankheitsrunde durch sind :-)

Mein 12tel Blick im Februar zeigt den schönen Sonnenschein. Noch ist alles kahl, aber die erste Buddelpartie gab es schon. Und die Kinder warten sehnlichst darauf, dass das Trampolin endlich wieder aufgebaut wird. Mal schauen wie der März sich so zeigt, vielleicht dürfen dann unsere Drei Springmäuse doch schon vor Ostern wieder hopsen.

Garten Blick Februar 12 tel Blick

Garten mit Frühlingssonne, 28.2.15, 10.15 Uhr, 3 Grad

Und so sah mein 12tel Blick im Februar 2014 aus.

Ich back´s mir: Kokos-Heidelbeer-Kuchen ohne Kristallzucker

5 Thoughts

Zu einem schönen Tag gehört für mich und auch den Rest der Hoch Drei eine schöne Kaffee-Kuchen Runde dazu. Das bedeutet am Wochenende wird eigentlich immer irgendetwas gebacken und, das seit Kindertagen. Für das neue Jahr habe ich mir aber vorgenommen weniger Haushaltszucker und Weizenmehl in unsere Familienernährung einfließen zu lassen und so probiere ich gerade unterschiedlichen Zucker- und Mehlalternativen.

Kokos Heidelbeer Kuchen ohne Zucker

Auch dieser unglaublich köstliche Kokos-Heidelbeer-Kuchen ist ohne Kristallzucker, sondern mit Kokosblütenzucker und Buchweizenmehl entstanden.

Hier die Zutatenliste für quadratische Kuchenform:
200 g Butter
250 g Kokosblütenzucker
2 Eier (Größe M)
250 g Buchweizenmehl
1 gestrichener TL Backpulver
Saft von 2 Limetten
350 g gefrorene Heidelbeeren o. frische Heidelbeeren
30 g Speisestärke
125 g grobe Kokosraspeln
200 g Creme double
Fett für die Form


Zubereitung:

Butter und 200 g Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren. Eier nacheinander unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. Quadratische Kuchenform (24 x 24 cm) fetten, Teig hineingeben und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen (Umluft: 150 °C) ca. 20 Minuten backen.
Kokosraspel und 40 g Zucker mit Crème double verrühren. Boden aus dem Ofen nehmen. Heidelbeeren auf dem Boden verteilen und Kokosmasse flockig darauf verteilen.
Nochmals bei gleicher Temperatur, 2. Schiene von oben ca. 15 Minuten backen.

Kokos Heidelbeer Kuchen ohne Zucker

Und was soll ich sagen, der Kuchen war so schnell verputzt, dass ich kaum geschafft habe vernünftige Fotos zu machen ;-).

Übrigens eignet sich diese Kokos-Heidelbeer-Kuchen gut zum Einfrieren.

Und hier findet ihr meinen Heidelbeer Cheesecake oder meinen Kasten-Blaubeer-Kuchen mit Baiserhaube.

Noch mehr super lecker Gebackenes mit Heidelbeeren gibt es bei Ich back´s mir.

Habt ein wunderschönes Wochenende vielleicht mit leckerem Kuchen :-)

BIWYFI: Dem Alltag entfliehen

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Wie ich bereits öfter erwähnt habe: Ich mag Alltag. Wenn alles „normal“ läuft, keiner krank ist, keine größeren Probleme bewältigt werden müssen, ich mir nicht Sorgen über irgendwas oder irgendjemand machen muss. Das ist schöner alltäglicher Alltag.

Das bedeutet nicht, dass ich nicht gerne auch aus dem Alltag ausbreche – besonders am Wochenende möchte ich ein wenig was erleben am liebsten mit der ganzen Familie oder ab und zu auch mal allein.

Da bin ich schon zufrieden, wenn ich mit meinen Schwestern etwas unternehme (wir z.B. auf ein Konzert gehen), mit Papa³ ins Kino gehe (einmal im halben Jahr ;-)) oder wir uns bei uns daheim mit Freunden zum Spieleabend treffen.

Kooks Konzert 2015 Berlin Kolumbiahalle

In der Woche ist es oft schon ein wenig entspannend im Büro zu sein – ja, ich weiß, dass ist ein Klischee, aber tatsächlich ist das im Mamaalltag eine Abwechslung und meist auch etwas ruhiger ;-).

Büro Alltag Office

Oder ich ziehe mir meine Laufschuhe an und flitze los, das ist dann tatsächlich ein wenig entfliehen im Laufschritt.

Running shoes

Ja und auch shoppen gehen – ohje das nächste Klischee – ist eine nette Abwechslung und wenn es zu Hause gerade mal anstrengend ist, genügt schon der normale Wocheneinkauf um zu flüchten …

#BIWYFI Online Shopping

Und um die Reihe an Klischees perfekt zu machen, schaue ich gerne abends Serien mit Papa³, das bringt mich wirklich runter und lässt mich abschalten.

ABER dem Alltag entfliehen möchte ich eben gar nicht, sondern nur kurz entspannen und vielleicht auch ein wenig reflektieren – je nach dem welche Herausforderungen der tägliche Alltag so mit sich gebracht hat.

Ich freue mich auf die anderen Eindrücke zum Thema „Alltag entfliehen“ bei Nic´s BIWYFI.

Schreibzeit: Netzwerken oder Wie bekomme ich mehr Leser auf meinen Blog?

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Es ist wieder einmal #Schreibzeit und diese Frage hätte ich sehr gerne beantwortet…leider bin ich aber nach 18 Monaten als Bloggerin auch nicht viel schlauer.

Gut, das kann auch damit zusammen hängen, dass ich mich zu wenig mit dem ganzen Thema der Optimierung bezüglich Suchmaschinen, sozialen Netzwerken usw. beschäftigt habe. Ich bin einer dieser Spontan-Blogger. Das heißt, ich überlege mir maximal eine Woche vorher, was ich in der kommenden Woche so verbloggen möchte, meist sind es aber adhoc Themen, die ich verarbeite. Als Mama Blogger hat man ja auch immer allerhand aus dem Alltag zu berichten.

Meine Leserzahl ist überschaubar, meine höchste Besucherzahl am Tag liegt bei etwas über 300. Andererseits habe ich auch keinen Vergleich mit anderen Bloggern, die in meiner Liga bloggen.
Aber ich schätze 100 Besucher am Tag sind nicht sonderlich erwähnenswert.

Seit Anfang des Jahres steigen meine Besucher zwar leicht, aber manchmal überlege ich halt doch, ob dass alles so Sinn macht und was ich eigentlich will. Denn so ein wenig mehr „Applaus“ für dass was man als Blogger tut, hätte ich schon gern. Aber da heißt es dann auch anpacken und Dinge ändern.

Klar, mein Blogdesign gefällt mir nicht mehr und es steht auch auf der ToDo Liste für 2015, dies zu verändern – aber eben nicht ganz oben. An meinem Stil möchte ich nicht wirklich was ändern (und kann es wahrscheinlich auch nicht ;-)) und ja, meine Fotokünste sind auch nicht alleinstehend.

So reihe ich mich also in die Riege der Mittelmäßigkeit ein. Nicht ganz schlecht, aber eben auch nicht herausragend. Und bin ich damit zufrieden?

Um ehrlich zu sein: Nö eigentlich nicht, und ich hoffe ja auch noch auf meinen Entdecker, der mich groß rausbringt *lol* Ja, ich hätte gerne mehr Leser und mehr Kommentare und ja, manchmal frage ich mich, warum es nicht so ankommt, wie ich mir erhofft hatte.

Das bedeutet weiter Augen, Ohren und den Rest der Sinne offen halten und weiter Learning by Doing. Wenn, die Freude und der Spaß am Bloggen völlig verloren geht, höre ich auf, aber im Moment überwiegt er noch. Obwohl es eben auch Arbeit macht und einen gewissen Druck erzeugt, wenn man eben gewisse Ansprüche hat.

Netzwerken ist zeitintensiv und bedarf Ausdauer. Mit den sozialen Medien bin ich immer noch nicht richtig warm geworden, es ist mir einfach oft zuviel an (unwichtigen) Informationen. Und es kostet noch einmal mehr Zeit alle Kanäle gut und konsequent zu bedienen. Ich bin bei Twitter und auch FB, nutze es aber eher als Reichweitenverlängerung meines Blogs. Poste also nicht ständig andere Neuigkeiten. Manchmal fühlt es sich an wie in einem Spinnennetz (ohne wirklich zu wissen wie das ist ;-)), man fängt an sich mit den Sozialen Netzwerken zu beschäftigen und schwupps ist man darin ein wenig gefangen bzw. fällt es schwer, dann einfach damit wieder aufzuhören. Die Gruppendynamik spielt auch hier eine Rolle, alle (Blogger) machen da mit, dann muss ich auch und oft lese ich interessante, lustige und informative Beiträge, Tweets … und dann frage ich mich, wie ich es schaffe, dass auch so kurzweilig hinzubekommen.

Meine Follower und Likes in den Netzwerken sind auch überschaubar, aber auch hier freue ich mir einen Kullerkeks, wenn neue hinzukommen :-). Ein wenig abhängig bin ich also auch schon, will es aber nicht zu weit kommen lassen. Denn manchmal erwische ich mich dabei, wie ich in unserem normalen Familienalltag darüber nachdenke, was ich aus diesem oder jenem für einen Post, Tweet oder Artikel machen könnte und mich so nicht auf den Augenblick konzentriere. Die Netzwerkerei trägt demnach auch zur Zerstreutheit bei und dazu neige ich sowieso – deswegen gilt für mich: Obacht und nicht zu sehr darin verfangen sein, sondern mir das für mich Beste daraus zu ziehen. Und das ist vor allem nette Kontakte zu knüpfen und Neues zu lernen.

Ich versuche aber nicht den Alltag für meinen Blog zu gestalten, sondern meinen Blog mit schönen Alltäglichkeiten zu füllen.

Frühling Blumen gelb

Creadienstag: Frühlingsdeko Vasen im Rahmen

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Wenn der Winter nicht gehen will, dann muss der Frühling wenigstens im Haus Einzug halten.

Im Eifer des Frühlingserwartens ist eine neue Frühlingsdeko als Vasen Mobile im Holzkisten Rahmen entstanden.

Holzkiste Rahmen Vase

Was ihr dazu benötigt:
– eine Holzkiste (alt oder neu)
– Schnur
– kleine Vasen/ Fläschchen
– Blumen eurer Wahl
– evtl. ein Bild eurer Wahl (hier ein Bild aus der FLOW)

Und so wird es gemacht:
Die drei kleinen Vasen habe ich mit der Paketschnur angebunden, so dass ich sie am oberen Rahmen der Holzkiste aufhängen konnte. Wer möchte kann als Hintergrund in die Kiste einen schönen Druck legen oder aber auch die Holzstreben der Kiste einfach so lassen.

Frühlingsdeko Holzkiste Vasen Mobile

Blumen in die Vasen und schon fertig :-)

Frühlingsdeko Vasen Holzrahmen Holzkiste

Schnelle, aber effektvolle Dekoidee nicht nur im Frühling. Im letzten Jahr gab es auch schon eine Vasenidee.

Verlinkt bei:
Creadienstag
Kopfkino
Meertje
Art.of.66

Frühlingserwarten mit Tortenzauber

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Bei uns geben sich gerade einige Viren die Klinke in die Hand und so sind alle Familienmitglieder im Haus Hochdrei angeschlagen. Bei mir macht sich zudem eine Blogunlust breit – vielleicht aber auch nur weil ich mich im Moment allgemein nicht wohl fühle …

Trotzdem gab es ein paar Sonntagsfreuden in der letzten Woche und am Wochenende.

Meine liebe kleine Schwester ist süße 18 geworden und meine andere kleine Schwester hat wieder ihren Tortenzauber gesprochen und diese unglaublich toll aussehende und mindestens genauso gut schmeckende dreistöckige Torte kreiiert. Eine wundervole Frühlingstorte zum 18. Geburtstag:

Sweet 18 Torte Geburtstag Frühling dreistöckig Fondant

Der Große hat mir ein kleines Sträußchen auf seinem Nachhauseweg gepflückt:

Krokus in Vase

Am Samstagabend gab es beim Familienritual „Sportschau-Gucken“ leckere Pizza-Käseröllchen:

Pizzaröllchen Käse

Und der Abendhimmel hat wieder ein besonders schönes Bild gezaubert:

Himmel Sonnenuntergang

Ich bin also vollständig im Frühlingserwarten-Modus.

Creadienstag: DIY Wollbuchstaben auf Holz

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Für diese kreative Arbeit hatte ich Unterstützung von unserem Großen. Ich hatte noch quadratische Holzplatten (12×12) rumzustehen und da kam mir dir Idee Buchstaben darauf zu bringen. Aber nicht einfach so, sondern mit Hammer, Nägeln und Wolle.

Nägel auf Holz

Ein Wort mit 4 Buchstaben war schnell gefunden: H O M E.
Und so ging es los. Zunächst zeichnete ich kleine Punkte mit Bleistift als Markierungen für die Nägel – die die Halterung für die Wollfäden sein sollten. Dann kam der Einsatz des Großen, er hämmerte viele kleine Nägel an die markierten Stellen. Das dauerte schon ein Weilchen, aber er hatte Spaß und alle Finger blieben heil ;-).

Buchstaben aus Wolle

Nachdem die Nägel alle ihren Platz gefunden hatten, wurden mit Wolle die Außenumriße der Buchstaben umspannt. Und dann nach Lust und Laune Fäden zwischen den einzelnen Nägeln hin- und hergezogen. So entstanden vier Wollbuchstaben auf Holz in ähnlichem Design, aber dennoch sehr unterschiedlich.

Buchstaben DIY Wolle Holz

Ich finde unsere Wollbuchstaben sehr dekorativ und flexibel einsetzbar. Aus HOME kann sogar noch OHM oder ME werden 😉

Zum Nachbasteln benötigt ihr:
Holzplatten
Kleine Nägel
Wolle
Hammer
Bleistift

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Sonntagsfreude mit Sonne satt

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Wer nichts anderes zu erzählen hat, spricht über´s Wetter, oder?
Aber nach all diesem Grau in Grau, war es wirklich eine Erfrischung für die Seele, endlich die Sonne zu sehen. Und bei Beobachtungen draußen, ging es vielen anderen genauso. Man sah Menschen an Ampeln stehen, die ihre Augen schlossen und das Gesicht der Sonne entgegen streckten, ähnliches Bild bei den Autofahrern. Und es gab fantastische Sonnenuntergänge (In Heaven).

Sonnenuntergang

Für unsere kleine Madame ging es in die nächste Gruppe im Kindergarten. Sie gehört jetzt nicht mehr zu den ganz kleinen und braucht jetzt als „großes Mädchen“ natürlich ihren eigenen kleinen Rucksack*, so wie die Brüder :-)
Ganz stolz hat sie alles hineingepackt – Schlafanzug, Wechselsachen und Obstpause. Passt alles rein und trägt sich wunderbar auf ihrem kleinen Rücken.

Rucksack babymel

Und dann ist ja auch noch Faschingszeit und es gab unseren traditionellen Familien-Faschingsnachmittag mit Verkleiden, Tanzen, Spielen und einfach mal Albern sein :-) Das ist einfach typisch bei uns für Fasching.

Fasching zu hause

Ach ja und es war Valentinstag (mein kleines DIY hab ich schon hier gezeigt). Meine Liebsten haben mich mit Frühstück und drei Hyazinthen in wunderschönen Töpfchen überrascht – da musste ich gleich ein Bild für den Makromontag
machen.

Hyazinthen

Hyazinthe Makro

Und was waren eure Sonntagsfreuden in dieser Woche?

 

* Vielen Dank an Tausendkind für das zur Verfügung stellen des Rucksacks.

12 von 12 – Februar 2015

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Meine 12 von 12 im Februar zeigen einen ganz normaler Donnerstag mit Kindergarten-, Schulbesuch und Büroalltag für Mama³ und Papa³.

snackbox alu

 

 

 

 

 

 

 

#Zeigthereureboxen: Snackbox für den Großen für die Schule, heute mit Schwimmunterricht.

Autoanzeige

 

 

 

 

 

 

 

Angekommen im Büro. Die Sonne zeigt sich noch nicht, es ist gefühlt kälter als 3 Grad.

Schilf

 

 

 

 

 

 

 

Spazierrunde nach dem Mittagessen am Teich. Huch, wo ist denn oben und unten?

Ententanz

 

 

 

 

 

 

 

Die Enten haben ihre ersten Frühlingsgefühle und tanzen.

Masken Karneval

 

 

 

 

 

 

 

Faschingsvorbereitungen im Kindergarten. Der Mittlere hat eine Maske gebastelt

Wäscheberg

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu Hause erwartet mich ein Wäscheberg.

Farben sortierung

 

 

 

 

 

 

 

 

Stecker werden vom Mittleren sortiert, um dann ganz schnell wieder von den kleinsten Händchen durcheinander gebracht zu werden.

 

bügelperlenPilzi aus Bügelperlen

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder mit Bügelperlen entstehen.

 

Sonnenuntergang Winter

 

 

 

 

 

 

 

Die Sonne geht als Ball unter.

 

neue laufschuhe

I

 

 

 

 

 

 

Ich gehe noch eine Runde Joggen – mit meinen neuen (unter Blitzlicht super reflektierenden) Laufschuhen.

 

Drink Joggen

 

 

 

 

 

 

 

Zurück vom Joggen erwartet mich ein besonders leckerer Früchtedrink, zubereitet vom Großen.

Dann gab es den üblichen Ins-Bett-Gehen-Kampf 😉 mit Gute-Nacht-Geschichte, Gute-Nacht-Küssen, Gute-Nacht-Liedern – na wenn das keine gute Nacht wird…

So sah es vor einem Jahr aus bei Hochdrei: 12 von 12 Februar 2014

 

Babyliste Hochdrei: Empfehlungen zur Erstausstattung

1 Thought

In letzter Zeit wurde ich häufig gefragt, was ich als (Erst)Ausstattung für ein Baby sinnvoll finde. Klar, ein wenig Erfahrung konnte ich bei drei Kindern zum Thema „Was braucht man und was braucht man eher nicht“ sammeln. Trotzdem ist es natürlich nie allgemein gültig, da die eigenen Ansprüche, Vorlieben und Interessen immer individuell sind.
Aber beim Überlegen, habe ich schon einige Dinge gefunden, die wir entweder bei allen Dreien hatten oder manche Anschaffungen, die ich erst beim zweiten oder sogar dritten Baby getätigt habe und es im Nachhinein schade fand, es nicht schon früher entdeckt zu haben.

Grundlegende Dinge wie Nuckel, Lätzchen, Spucktücher usw. zähle ich hier nicht auf, sondern beschränke mich auf die spezielleren Artikel, die ich als besonders hilfreich empfand.

Meine Mamahochdrei Babyliste:

Babytrage – beim Großen Sohn hatten wir erst zu spät eine und auch keine gute, deshalb wenig benutzt. Beim Mittleren hab ich dann ein Tuch zum Binden versucht, das war aber gar nichts meins, ich habe es als viel zu kompliziert und langwierig empfunden. Bei der Kleinen hab ich mir dann eine Manduca angeschafft, da ich diese schon von Anfang an einsetzen konnte und tatsächlich schnallte ich bereits nach 3 Wochen mir die kleine Madame das erste Mal um und sie fand es super. Ich hatte beide Hände frei und sie schlief kuschelig an meiner Brust. Bis kurz vor ihrem ersten Geburtstag konnte ich sie dort hineinsetzen.

Babyphone – das hatten wir von Anfang an und haben uns vor der Anschaffung bei Ökotest / Warentest über die besten informiert. Wir nutzen unser Babyphone bis heute und es hat uns immer gute Dienste geleistet. Das integrierte Nachtlicht, gibt uns bei (häufigen) nächtlichen Ausflügen ins Kinderzimmer ausreichend Licht im Dunkeln ohne zu hell zu leuchten. Wir haben dieses hier.

Babywippe – sie sind ja weiterhin umstritten, da je nach Aktivität des Babys Gefahr besteht, dass sie umkippen oder das Baby bei Nicht-Anschnallen rausfällt. Hierzu gibt es auch verschiedene Testberichte. Vom Nützlichkeitsfaktor fand ich sie jedoch immer praktisch, das Baby lag besser als im Autositz, es hatte einen Spielbogen vor sich und es konnte leicht wippen. Natürlich keine Lösung für Stunden. Ich habe unsere drei (als sie ein paar Monate alt waren) gerne beim Kochen dort hineingesetzt, so konnten sie mich gut sehen und waren beschäftigt. Bitte immer anschnallen, denn je aktiver die Kleinen werden umso leichter kommen sie darin ins rutschen. Wir fanden die Babywippe von Chicco sehr gut.

Stillkissen – klar, ein Stillkissen steht auf jeder Liste und auch ich habe mehrere genutzt und nutze sie auch heute noch als Seitenschläferkissen oder zum Spielen. Allerdings kann die Qualität sehr unterschiedlich sein. Ich habe die besten Erfahrungen mit einem großen (2m lang) mit Kügelchen gefüllten Stillkissen gemacht. Auch nach über neun Jahren hat es seine Festigkeit und Flexibilität behalten. Ich habe es bei allen Schwangerschaften als Stützkissen benutzt und dann natürlich vor allem beim Stillen, aber auch als Abgrenzung im Bettchen.

Pucksack den sogenannten Pucksack (von Swaddel Me) habe ich erst bei unserer kleinen Madame für mich und für sie entdeckt. Wie alle unsere drei, war auch sie oft unruhig beim schlafen und als mir unsere Hebamme dann das Pucken zeigte, und ich es auch immer wieder anwendete wurde sie ruhiger.

Wickel-Bodys – ich bin schon immer großer Fan von Bodys. Und diese Art von Bodys sind besonders für die kleinen Babys und ihre Mamas sehr praktisch. Es muss nichts über den Kopf gezogen werden, sondern der Body wird einfach vorn am Oberkörper mit Knöpfen oder Bändern geschlossen. Davon sollte man in den ersten Monaten ein paar mehr griffbereit haben 😉

Anstellbettchen – leider hatten wir ein richtiges Anstellbettchen für keines unserer drei Kinder. Aber ich war immer etwas neidisch auf befreundete Mütter, die es hatten, weil es einfach sehr praktisch ist. Das Baby ist nah bei den Eltern, hat aber gleichzeitig ein eigenes Bettchen. Bei der kleinen Madame haben wir – nach ihrer total Verweigerung des Stubenwagens – ein größeres Kinderbett (Gitterbett) umgebaut zum Anstellbett. Das hat bis sie ein Jahr war super funktioniert. Dann ist sie zu ihren großen Brüdern ins Schlafzimemr gezogen.

Großer Gymnastikball – der ist nicht nur prima für die Rückbildungsgymnastik oder Babysport, sondern auch zum Beruhigen weinender Babys. Baby in den Arm nehmen, rauf setzen, Rhythmus finden und „loshüpfen“. Meistens schlafen die Kleinen dabei ein 😉

Schlafsäcke je nach Jahreszeit – wenn die Babys größer werden, benötigt man eine Auswahl an Schlafsäcken. Dünnere für den Sommer, etwas Dickere (je nach Wohnungstemperatur) für den Winter. Leider kommt es ja immer wieder mal vor, dass die Windeln überlaufen oder (wenn sei größer sind) die Nachttrinkflasche ausläuft, da bedarf es immer genügend Wechselwäsche. Ich habe auch ein paar eigene größer Pucksäcke genäht, die werden von unsere 3. sehr gemocht.

Schneller Wasserkocher mit Timerfunktion 😉 oder Wasserabkühler – Leider hatten wir keinen Wasserkocher mit Timer, aber besonders morgens für das erste Fläschen (nach der Stillzeit) fand ich es immer anstrengend auf das kochende Wasser zu warten und es dann auf die Trinktemperatur zu bringen. Bei Baby Nummer drei haben wir einen sog. Wasserabkühler geschenkt bekommen und er hat uns tatsächlich gute Dienste geleistet.

Laufstall
hatten wir bei allen drei Kindern. Und alle waren unterschiedlich begeistert davon, im Laufstall zu sein. Es ist praktisch sein Kind für einige Minuten an einem sicheren Ort zu platzieren, vor allem, wenn sie bereits mobil sind. Für Stunden das Kind darin „einsperren“ finde ich allerdings nicht gut.

Kleinen Kochtopf den musste ich mir tatsächlich kaufen für das Zubereiten der Breie. Gar nicht so einfach einen passenden kleinen Topf für unseren Herd zu finden.

Thermosbehälter für Breie – um auch mit den größeren Babys flexibler zu sein, habe ich mir einen Thermosbehälter angeschafft, in dem ich gut heißen Brei einfüllen konnte und dieser dann bis ca. 3 Stunden warm blieb.

Dinge, die Eltern nicht unbedingt benötigen, aber die nicht schaden können:

Babytrapez – wir hatten diese Babyspielbögen zwar, aber sie wurden nicht sonderlich bespielt.

Wärmelampe – gut für kleine Babys, wenn man sie an einem kühleren Ort (z.B. Schlafzimmer) wickelt. Bei Sommerbabys werden sie eher nicht benötigt. Wir hatten diese von Reer.

(Babyflaschen)Sterilisator – zum Abkochen der Nuckel oder Trinkflaschen. Bei den Jungs hatten wir einen Dampfsterilisator für die Mikrowelle. Wobei ich aus heutiger Sicht, mir große Gedanken mache, ob dass nicht eher schädlich war (Plastik in Mikrowelle…). Bei der kleinen Madame haben wir von Anfang an einfach alles im Kochtopf abgekocht.

Ich mag meine Babyliste für das erste Lebensjahr sehr und hüpfe damit mal rüber zu MMI.

Die Liste lässt sich sicher um hunderte Dinge ergänzen. Und ich freue mich sehr, wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilt!

Kinderhände


*Die Links sind Affiliate Links, d.h. wenn ihr darüber kauft, erhalte ich ein paar Cent für meinen Blo
g.