BIWYFI: Dem Alltag entfliehen

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Wie ich bereits öfter erwähnt habe: Ich mag Alltag. Wenn alles „normal“ läuft, keiner krank ist, keine größeren Probleme bewältigt werden müssen, ich mir nicht Sorgen über irgendwas oder irgendjemand machen muss. Das ist schöner alltäglicher Alltag.

Das bedeutet nicht, dass ich nicht gerne auch aus dem Alltag ausbreche – besonders am Wochenende möchte ich ein wenig was erleben am liebsten mit der ganzen Familie oder ab und zu auch mal allein.

Da bin ich schon zufrieden, wenn ich mit meinen Schwestern etwas unternehme (wir z.B. auf ein Konzert gehen), mit Papa³ ins Kino gehe (einmal im halben Jahr ;-)) oder wir uns bei uns daheim mit Freunden zum Spieleabend treffen.

Kooks Konzert 2015 Berlin Kolumbiahalle

In der Woche ist es oft schon ein wenig entspannend im Büro zu sein – ja, ich weiß, dass ist ein Klischee, aber tatsächlich ist das im Mamaalltag eine Abwechslung und meist auch etwas ruhiger ;-).

Büro Alltag Office

Oder ich ziehe mir meine Laufschuhe an und flitze los, das ist dann tatsächlich ein wenig entfliehen im Laufschritt.

Running shoes

Ja und auch shoppen gehen – ohje das nächste Klischee – ist eine nette Abwechslung und wenn es zu Hause gerade mal anstrengend ist, genügt schon der normale Wocheneinkauf um zu flüchten …

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Und um die Reihe an Klischees perfekt zu machen, schaue ich gerne abends Serien mit Papa³, das bringt mich wirklich runter und lässt mich abschalten.

ABER dem Alltag entfliehen möchte ich eben gar nicht, sondern nur kurz entspannen und vielleicht auch ein wenig reflektieren – je nach dem welche Herausforderungen der tägliche Alltag so mit sich gebracht hat.

Ich freue mich auf die anderen Eindrücke zum Thema „Alltag entfliehen“ bei Nic´s BIWYFI.

Babyliste Hochdrei: Empfehlungen zur Erstausstattung

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In letzter Zeit wurde ich häufig gefragt, was ich als (Erst)Ausstattung für ein Baby sinnvoll finde. Klar, ein wenig Erfahrung konnte ich bei drei Kindern zum Thema „Was braucht man und was braucht man eher nicht“ sammeln. Trotzdem ist es natürlich nie allgemein gültig, da die eigenen Ansprüche, Vorlieben und Interessen immer individuell sind.
Aber beim Überlegen, habe ich schon einige Dinge gefunden, die wir entweder bei allen Dreien hatten oder manche Anschaffungen, die ich erst beim zweiten oder sogar dritten Baby getätigt habe und es im Nachhinein schade fand, es nicht schon früher entdeckt zu haben.

Grundlegende Dinge wie Nuckel, Lätzchen, Spucktücher usw. zähle ich hier nicht auf, sondern beschränke mich auf die spezielleren Artikel, die ich als besonders hilfreich empfand.

Meine Mamahochdrei Babyliste:

Babytrage – beim Großen Sohn hatten wir erst zu spät eine und auch keine gute, deshalb wenig benutzt. Beim Mittleren hab ich dann ein Tuch zum Binden versucht, das war aber gar nichts meins, ich habe es als viel zu kompliziert und langwierig empfunden. Bei der Kleinen hab ich mir dann eine Manduca angeschafft, da ich diese schon von Anfang an einsetzen konnte und tatsächlich schnallte ich bereits nach 3 Wochen mir die kleine Madame das erste Mal um und sie fand es super. Ich hatte beide Hände frei und sie schlief kuschelig an meiner Brust. Bis kurz vor ihrem ersten Geburtstag konnte ich sie dort hineinsetzen.

Babyphone – das hatten wir von Anfang an und haben uns vor der Anschaffung bei Ökotest / Warentest über die besten informiert. Wir nutzen unser Babyphone bis heute und es hat uns immer gute Dienste geleistet. Das integrierte Nachtlicht, gibt uns bei (häufigen) nächtlichen Ausflügen ins Kinderzimmer ausreichend Licht im Dunkeln ohne zu hell zu leuchten. Wir haben dieses hier.

Babywippe – sie sind ja weiterhin umstritten, da je nach Aktivität des Babys Gefahr besteht, dass sie umkippen oder das Baby bei Nicht-Anschnallen rausfällt. Hierzu gibt es auch verschiedene Testberichte. Vom Nützlichkeitsfaktor fand ich sie jedoch immer praktisch, das Baby lag besser als im Autositz, es hatte einen Spielbogen vor sich und es konnte leicht wippen. Natürlich keine Lösung für Stunden. Ich habe unsere drei (als sie ein paar Monate alt waren) gerne beim Kochen dort hineingesetzt, so konnten sie mich gut sehen und waren beschäftigt. Bitte immer anschnallen, denn je aktiver die Kleinen werden umso leichter kommen sie darin ins rutschen. Wir fanden die Babywippe von Chicco sehr gut.

Stillkissen – klar, ein Stillkissen steht auf jeder Liste und auch ich habe mehrere genutzt und nutze sie auch heute noch als Seitenschläferkissen oder zum Spielen. Allerdings kann die Qualität sehr unterschiedlich sein. Ich habe die besten Erfahrungen mit einem großen (2m lang) mit Kügelchen gefüllten Stillkissen gemacht. Auch nach über neun Jahren hat es seine Festigkeit und Flexibilität behalten. Ich habe es bei allen Schwangerschaften als Stützkissen benutzt und dann natürlich vor allem beim Stillen, aber auch als Abgrenzung im Bettchen.

Pucksack den sogenannten Pucksack (von Swaddel Me) habe ich erst bei unserer kleinen Madame für mich und für sie entdeckt. Wie alle unsere drei, war auch sie oft unruhig beim schlafen und als mir unsere Hebamme dann das Pucken zeigte, und ich es auch immer wieder anwendete wurde sie ruhiger.

Wickel-Bodys – ich bin schon immer großer Fan von Bodys. Und diese Art von Bodys sind besonders für die kleinen Babys und ihre Mamas sehr praktisch. Es muss nichts über den Kopf gezogen werden, sondern der Body wird einfach vorn am Oberkörper mit Knöpfen oder Bändern geschlossen. Davon sollte man in den ersten Monaten ein paar mehr griffbereit haben 😉

Anstellbettchen – leider hatten wir ein richtiges Anstellbettchen für keines unserer drei Kinder. Aber ich war immer etwas neidisch auf befreundete Mütter, die es hatten, weil es einfach sehr praktisch ist. Das Baby ist nah bei den Eltern, hat aber gleichzeitig ein eigenes Bettchen. Bei der kleinen Madame haben wir – nach ihrer total Verweigerung des Stubenwagens – ein größeres Kinderbett (Gitterbett) umgebaut zum Anstellbett. Das hat bis sie ein Jahr war super funktioniert. Dann ist sie zu ihren großen Brüdern ins Schlafzimemr gezogen.

Großer Gymnastikball – der ist nicht nur prima für die Rückbildungsgymnastik oder Babysport, sondern auch zum Beruhigen weinender Babys. Baby in den Arm nehmen, rauf setzen, Rhythmus finden und „loshüpfen“. Meistens schlafen die Kleinen dabei ein 😉

Schlafsäcke je nach Jahreszeit – wenn die Babys größer werden, benötigt man eine Auswahl an Schlafsäcken. Dünnere für den Sommer, etwas Dickere (je nach Wohnungstemperatur) für den Winter. Leider kommt es ja immer wieder mal vor, dass die Windeln überlaufen oder (wenn sei größer sind) die Nachttrinkflasche ausläuft, da bedarf es immer genügend Wechselwäsche. Ich habe auch ein paar eigene größer Pucksäcke genäht, die werden von unsere 3. sehr gemocht.

Schneller Wasserkocher mit Timerfunktion 😉 oder Wasserabkühler – Leider hatten wir keinen Wasserkocher mit Timer, aber besonders morgens für das erste Fläschen (nach der Stillzeit) fand ich es immer anstrengend auf das kochende Wasser zu warten und es dann auf die Trinktemperatur zu bringen. Bei Baby Nummer drei haben wir einen sog. Wasserabkühler geschenkt bekommen und er hat uns tatsächlich gute Dienste geleistet.

Laufstall
hatten wir bei allen drei Kindern. Und alle waren unterschiedlich begeistert davon, im Laufstall zu sein. Es ist praktisch sein Kind für einige Minuten an einem sicheren Ort zu platzieren, vor allem, wenn sie bereits mobil sind. Für Stunden das Kind darin „einsperren“ finde ich allerdings nicht gut.

Kleinen Kochtopf den musste ich mir tatsächlich kaufen für das Zubereiten der Breie. Gar nicht so einfach einen passenden kleinen Topf für unseren Herd zu finden.

Thermosbehälter für Breie – um auch mit den größeren Babys flexibler zu sein, habe ich mir einen Thermosbehälter angeschafft, in dem ich gut heißen Brei einfüllen konnte und dieser dann bis ca. 3 Stunden warm blieb.

Dinge, die Eltern nicht unbedingt benötigen, aber die nicht schaden können:

Babytrapez – wir hatten diese Babyspielbögen zwar, aber sie wurden nicht sonderlich bespielt.

Wärmelampe – gut für kleine Babys, wenn man sie an einem kühleren Ort (z.B. Schlafzimmer) wickelt. Bei Sommerbabys werden sie eher nicht benötigt. Wir hatten diese von Reer.

(Babyflaschen)Sterilisator – zum Abkochen der Nuckel oder Trinkflaschen. Bei den Jungs hatten wir einen Dampfsterilisator für die Mikrowelle. Wobei ich aus heutiger Sicht, mir große Gedanken mache, ob dass nicht eher schädlich war (Plastik in Mikrowelle…). Bei der kleinen Madame haben wir von Anfang an einfach alles im Kochtopf abgekocht.

Ich mag meine Babyliste für das erste Lebensjahr sehr und hüpfe damit mal rüber zu MMI.

Die Liste lässt sich sicher um hunderte Dinge ergänzen. Und ich freue mich sehr, wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilt!

Kinderhände


*Die Links sind Affiliate Links, d.h. wenn ihr darüber kauft, erhalte ich ein paar Cent für meinen Blo
g.

Eltern Kind Kostüme für Karneval

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Bei uns nennt sich Karneval Fasching und wird weniger intensiv gefeiert wie in den Karneval Hochburgen.

Trotzdem mag ich das verkleidete Feiern schon seit Kindertagen. Und nun vor allem wegen unserer drei. Im Hause Hochdrei gibt es neben dem Kindergarten Fasching, auch daheim einen Tag Verkleiden, lustige Spiele und thematische Speisen.

In diesem Jahr haben wir uns Familienkostüme aus Alltagskleidung überlegt. Unseren Favoriten – die Minions -findet ihr im Bonprix Blog.

Eine weitere Idee für Eltern Kind Kostüme habe ich geskribbelt: Supermom & Superkids (und natürlich auch Superdad)

Eltern Kind kostüm

Hierfür benötigt Mama einen roten Rock, ein blaues Shirt – das mit dem Superman Symbol gepimpt wird, rote Strumpfhose, ein rotes Tuch als Umhang und evtl. einen gelben Gürtel.
Die Kinder ziehen ein blaues Shirt, eine blaue Hose an und binden sich ebenfalls ein rotes Tuch als Umhang um. Vielleicht wollen sie auch noch eine Augenbinde.

Was würde euch noch an Kostümen aus vorhandener Kleidung & Accessoires für Eltern und Kinder einfallen?

Beim dritten Kind wird alles …

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…aber auch wirklich alles – wie immer :-)

Nach nun 21 Monaten als dreifach Mama ist es vielleicht ganz schön mal Fazit zu ziehen und Erfahrungen weiterzugeben. Anlass dazu gibt mir Mama-on-the-rocks.

Kleine Hände beim WachsenDrei Kinder, drei Charaktere, drei Köpfe mit unterschiedlichen Interessen. Ich sage immer, wenn mich jemand fragt wie ich das mit Dreien so schaffe (und ich werde das doch recht häufig gefragt): Man wächst da rein, wie in andere Dinge auch.

In unserem Fall waren es ja keine Drillinge, sondern alle Kinder kamen nach einander im Abstand von 3,5 Jahren – gewünscht und geplant ;-). Wir hatten also immer Zeit uns an das Leben mit einem, dann mit zwei und nun mit drei Kindern zu gewöhnen. Für mich war es auch kein wie sooft erzählter Einschnitt von keinen zu einem Kind. Ich war am Ende des Studiums und meine wilden Zeiten (mit durchtanzten Nächten und Tagen) waren bereits vorbei. Ich hatte noch nicht richtig angefangen zu arbeiten und somit auch noch nicht an den Berufsalltag und ein größeres Einkommen gewöhnt. Klar, spontanes Treffen mit Freunden oder Kinobesuche waren nicht mehr so einfach drin und klar, der Alltag wurde anders, den Ton gab unser erster Sohnemann an. Nebenbei schrieb ich meine Diplomarbeit zu Ende, machte meine Abschlussprüfung und begann mich zu bewerben. Aus heutiger Sicht waren wir damals schon etwas blauäugig und sehr optimistisch, aber wir haben es geschafft und trotz Kind und ohne Berufserfahrung den Jobeinstieg geschafft. Großes Glück!

Das Thema Schlaf beschäftigt uns seit der Geburt des Ältesten. Er schlief wenig am Tag und auch in der Nacht lange nicht durch. Als er größer wurde, waren die Einschlafrituale abends meist lang und nervenraubend. Aber wir waren (und sind) ja zu zweit und konnten uns abwechseln.
Beim zweiten Sohnemann sollte das natürlich alles anders werden 😉 In der zweiten Schwangerschaft machte ich mir natürlich Gedanken darüber, wie wir beiden auch wirklich gerecht werden und las Bücher wie wir es dem Großen möglich einfach machen, nun nicht mehr der einzige König zu sein. Doch auch hier lief es gut und der Große zeigte wenig Eifersucht, liebte seinen kleinen Bruder von Beginn an und beide waren schnell auf einer Wellenlänge. Auch heute noch spielen sie (nicht mehr ganz so oft) gerne zusammen und vertragen sich meistens.

Unser zweiter Sohn zeigte uns schnell, dass er trotz sehr ähnlichem Aussehen zu seinem großen Bruder, einen anderen Charakter hat. Am Anfang wollte er nicht trinken, es dauerte Wochen bis er normal zunahm. Er war noch schreckhafter, noch sensibler als unser Älterer und was soll ich sagen – er schlief noch schlechter. Die Nächte wurden also nicht besser und auch jetzt wo er Vorschulkind ist, zeigt sich seine Sensibilität und sein besonderer Charakter weiterhin. Das abendliche Einschlafen ist wie beim Erstgeborenen weiter ein anstrengendes und nervenzehrendes Thema.

Im Großen und Ganzen war ich beim 2. Kind etwas entspannter, recherchierte nicht mehr nach jeder Kleinigkeit im Internet, bekam nicht bei jedem Fieber Panik und wußte natürlicherweise besser worauf ich achten musste und wie ich in dieser oder jener Situation zu reagieren hatte. Immerhin waren wir ja noch 50:50, d.h. 2 Kinder : 2 Eltern. Jeder konnte sich also um ein Kind kümmern und auch zwei waren gut händelbar, wenn der andere Elternteil mal nicht da war.

Hände 12 Tel BlickUnd dann kam Nummer 3: Unsere Prinzessin, kleine Madame… Im Vorfeld machte ich mir noch weniger Gedanken wie es so mit Dreien sein würde. Ich sagte immer: Ob zwei, drei oder mehr, es macht nicht den großen Unterschied. Man muss etwas mehr kaufen, mehr kochen, braucht ein größeres Auto und etwas mehr Platz, aber grundlegend ist der Schritt von 2 zu 3 Kindern nicht so riesig.
Das finde ich auch immer noch. Unsere Jüngste zeigt uns allerdings das manche Problemchen, die wir mit den beiden Brüdern hatten, durch sie noch ein i Tüpfelchen aufgesetzt bekommen. Soll heißen, sie schläft noch etwas schlechter und hat noch etwas früher ihren eigenen Kopf entwickelt, spricht noch etwas mehr (ja hier kommen die Geschlechter Klischees zum Tragen). Der Mittlere hat größere Probleme seine Position zu finden oder zu akzeptieren, seine Eifersucht ist größer und beide Jüngeren zanken mehr als beide Jungs im gleichen Alter.

Bei einigen Themen (Krankheiten, Wutanfälle usw.) bin ich noch ein Stück entspannter geworden, fühle mich viel sicherer in meinem Tun wie noch beim ersten Kind. Aber es gibt auch Momente in denen meine Nerven zum Zerreißen gespannt sind, denn allein morgens drei Kinder pünktlich fertig zu bekommen oder nachmittags Dreien gerecht zu werden, wenn alle drei etwas unterschiedliches wollen und anfangen nacheinander rumzunörgeln, da möchte ich manchmal gerne kurz das Haus verlassen *seufz*.

Drei Hände 12tel BlickUnd klar, die Themenvielfalt an Problemen und Problemchen wächst selbstverständlich auch. Der Große braucht Unterstützung für die Schule, der Mittlere möchte auch das Können was der Große kann und darf, die Kleine ist dabei alles zu erkunden und erproben. So bleibe ich auf Trab und Papa³ natürlich auch 😉 Denn zur Kraken-Mama bin ich noch immer nicht „muttiert“.

Denn das hat sich auf jeden Fall verändert – das Verhältnis Kinder : Erwachsene. Nun sind wir in der Unterzahl und die Kinder haben (gefühlt) oft die Oberhand 😉

Fazit: Es ist anders mit drei Kindern, aber auch nicht so sehr wie manche denken. Unser Familienalltag braucht viel Organisation und Struktur, denn Chaos ist von allein da. Aber wir schaffen es ziemlich gut (meistens), vor allem weil wir uns als Eltern gegenseitig immer unterstützen und in eine Richtung gehen. Wir können beide unseren Jobs nachgehen, die Kinder fühlen sich sehr wohl im Kindergarten und Schule.

Aller guten Dinge sind Drei (für uns). Es läuft sehr gut – trotz Dauermüdigkeit und mehr Falten.

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Planlose Schreibzeit#1 mit Blumen im Januar

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Wie seid ihr ins Neue Jahr gestartet?

Die erste Alltagswoche liegt hinter uns und irgendwie sind wir alle noch nicht so richtig im Alltag des neuen Jahres angekommen. Das Aufstehen fällt extrem schwer, das Einschlafen am Abend (bei den beiden Jüngsten) dauert gefühlte Stunden und die Motivation 2015 hat sich auch noch nicht eingestellt…

Zu tun gibt es genug – Kindergeburtstag am Wochenende, Wohnzimmer Umgestaltung, Termine für die nächsten Wochen festlegen. Der Januar ist also schon ziemlich gefüllt und ich hoffe, wir sind ab nächste Woche wieder in unserem Rhythmus 😉

So ganz planlos sind wir im eigentlichen Sinne nicht, aber trotzdem noch nicht auf Spur. Am Ende des Jahres ist immer die Luft raus und ich liebe die Tage vor dem Jahreswechsel, weil man einfach sich unmotiviert fühlen darf, wartend aufs Neue. Leider bin ich aber im neuen Jahr nicht motivierter (bisher), ich bin immer noch irgendwie geschlaucht und nicht frisch und frei.
Hoffen wir mal es wird besser :-)

Unsere großen Pläne & Ziele haben ich und Papa³ auch schon festgehalten – handschriftlich auf einem Zettel. Ich muss ihn mir wohl etwas sichtbarer legen, da ich schon jetzt nicht mehr alles weiß, was darauf steht *hüstl*. Es sind keine riesigen Projekte, eher Dinge die sich von sich aus ergeben: Einschulung, runde Geburtstage, die vorbereitet werden müssen, Aufgaben mit den Kindern.

Einen Punkt mag ich sehr: Einmal am Wochenende wollen wir als Familie zusammen kochen. Ich bin gespannt, ob wir es schaffen umzusetzen.

Planlos ins Neue Jahr ist übrigens das erste Thema der Schreibzeit von Bine.

Und damit das triste, stürmische Wetter da draußen nicht zu sehr überhand gewinnt, gibt es noch einen Blumengruß zum Flower Friday und zum Freutag.
Diese Amaryllis ist innerhalb der letzten 4 Wochen aus sich selbst heraus erblüht, ohne Wasser, ohne Erde – wollte ich erst nicht glauben, dass das funktioniert, aber siehe da, seit heute früh blüht sie.

weiße Amaryllis

Kindermund am Morgen: Vitamintablette

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…hat immer Gold im Mund und dabei kommen so herrliche Dinge raus.
Bei nahendem Herbst und Winter, gibt es bei uns ab und zu mal eine Runde Vitamintablette für alle.

Der Mittlere fragte heute Morgen danach und meinte: „Kann ich eine WETTERmintablette bekommen?“

Papa³ guckt ihn an und fragt nochmal nach… Er meint: „Na ist doch lustig, dass die Wettermintabletten heißen, weil man sie bei schlechtem Wetter nehmen soll!“

So fängt ein Morgen doch viel besser an :-) und wenn dann noch die kleine Schwester um die Ecke flitzt und ruft: „Natedei, Natedei“ (übersetzt „Nackedei“), dann kann es nur ein schöner Tag werden.

Freutag!

Morgenstund

Keine Angst vorm Zahnarzt

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Als Kind hatte ich oft Probleme mit meinen Zähnen. Meine Milchzähne waren sehr anfällig und so weiß ich was Zahnschmerzen sind und kenne auch das mulmige Gefühl vor dem Zahnarztbesuch. Zum Glück sind meine 2. Zähne sehr robust. Bisher gab es wenige Löcher und auch Zahnschmerzen sind mir fast wieder fremd. Angst vor dem Zahnarzt habe ich nicht. Die tiefgehenden Schmerzen bei manchen Behandlungen mit dem Bohrer mag ich natürlich gar nicht, halte sie aber aus, weil es ja oft nur Sekunden sind. Allerdings wußte ich auch wenig über die unterschiedlichen Methoden zur Schmerzlinderung.

Unsere Kinder mussten bisher auch nur zu den halbjährlichen Kontrollbesuchen zum Zahnarzt und so hält sich auch bei ihnen die Angst in Grenzen. Dabei half es immer, dass der Zahnarzt ihnen viel erklärt und gezeigt hat. Ein eigener kleiner Mundspiegel war als Zeige-Obejekt und Give-Away großartig. Beim ersten Zahnarztbesuch dürften sie immer auf Mamas oder Papas Schoß auf dem großen Zahnarztstuhl sitzen und das hat geholfen, die Aufregung zu nehmen. Bisher also keine Szenen der Mundöffnungs-Verweigerung.

Laut Umfragen betrifft die Phobie vorm Zahnarzt 10 % der deutschen Bevölkerung, darunter auch viele Kinder.
Für viele Patienten ist die Angst vor dem Zahnarzt so groß, dass sie keine Zahnarztpraxis mehr betreten und dafür Dauerschmerzen in Kauf nehmen. Oft resultieren daraus weitere körperliche Probleme, wie Kopf- und Nackenschmerzen. Zum Glück gibt es mittlerweile viele verschiedene Möglichkeiten die Zahnbehandlung schmerzfrei zu gestalten. Diese reichen von Lokalbetäubung bis hin zur leichten Narkose, die allerdings keine Beatmung erfordert oder sogar Hypnose. Eine Zahnbehandlung kann demnach heute sogar entspannend sein.

Am besten ist es natürlich es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, dass Karies und Paradontose die Zähne zu sehr angreifen und ein Zahnarztbesuch unter Schmerzen nötig wird. Deswegen achten wir bei unseren Dreien sehr auf ihre Zahnpflege und gesunde Ernährung (und ja, es gibt bei uns auch Süßes ;-)).

Zahnpflege bei Kindern

Kommt der Zahnarzt in die Schule oder den Kindergarten erzählen sie danach immer stolz, dass die Zahnärztin nichts gefunden hat. Besonders der Mittlere – unser kleiner Perfektionist- achtet sehr auf das richtige Putzen seiner Zähne und lässt mich auch jedes Mal noch einmal nach schauen, ob alles in Ordnung ist.
Beim Großen muss ich schon des Öfteren seine Zahnputzzeit anmerken, die sich meist auf unter einer Minute beläuft.
Mit der kleinen Madame werden wir (laut Empfehlung) nach dem 2. Geburtstag zum Zahnarzt gehen.
Seit ihre ersten Zähnen durch sind, putzen wir diese und sie mag es und versucht es auch gerne schon einmal allein. Zahnpasta verwenden wir bei ihr noch nicht. Der Große und der Mittlere haben jeweils ihre eigene Zahnpasta, passend zum Alter.
Ein kleines Problem haben wir mit dem Ausspülen der Zahnpasta nach dem Putzen. Mittlerweile macht es unser Großer von allein (das Bad hat danach zwar überall weiße Sprenkel…), sein kleiner Bruder tut sich allerdings noch schwer, das trainieren wir im Moment.

Sollten ich oder unsere Drei eine große Zahnbehandlung vor uns haben, werde ich eine schmerzlindernden Behandlungsmethoden auf jeden Fall in Betracht ziehen. Vor allem bei den Kindern ist es mir wichtig, dass sie weiter angstfrei zum Zahnarzt gehen und ich ihnen Schmerzen ersparen kann.

Wie ist das bei euch – habt ihr oder eure Kinder Angst vor dem Zahnarzt?

Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von Dr. Seidel. Dort gibt es auch viele weitere Informationen rund ums Thema Zahnbehandlung.

12 von 12: November Grau

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Ja, nun hat es uns doch umschlossen – das November Grau. Ziemlich hässlich, nicht kalt, aber nass und ungemütlich, da hilft nur den Gemütlichkeitsfaktor zu Hause erhöhen.

Unser 12. November war nicht sonderlich spektakulär, ein Alltags-Mittwoch. Wobei das ja auch gut ist! Keine Krankheiten, keine anderen Katastrophen, dafür Arbeit, Kindergarten, Schule, Fußballtraining, Abendessen und Bettgeschichten.
Leider nicht von allem gibt es Bilder, da zu grau und dunkel 😉
Aber ein paar 12 von 12 habe ich auch für den November zusammen geknipst:

November 12 v12

Fertig für den Kindergarten.

November

Spielzeugtag im Kindergarten

Kinderzeichnung Laterne

Kunstwerk vom Mittleren bestaunt.

November Grau

Blick aus dem Büro…

Herbstspaziergang

Nachmittagsspaziergang

Herbstlaub

Wunderschöne bunte Blätter betrachtet.

Schilf im Herbst

Schilf am Teich ist auch in Herbststimmung.

Berliner

Hier sagen wir Pfannkuchen oder Berliner … Reste vom 11.11. Mein Foto der Woche.

Lesestunde

Gemütliche Lesestunde unter Geschwistern.

Kartenständer

Karten neu sortiert.

Tortillia Rolle

Zum Abendessen leckere „einmal-durch-den Kühlschrank“ Tortillia-Rolle gezaubert.

Letztes Jahr sah unser 12. November übrigens so aus: Klick.

Bei Caro gibt es wieder noch mehr spannende 12. November zu begucken.

GEDACHTES: Große Bruder, kleiner Bruder…

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Im Wald

Mal wieder bin ich erziehungstechnisch in der altbekannten Zwickmühle (und ja sie zwickt im Kopf, im Herzen und am mütterlichen Ego). Wie schafft man(m) es seinen unterschiedlich alten Kindern gerecht zu werden? So zufrieden wie wir mit dem Altersabstand unserer Drei in den allermeisten Situationen sind, so gibt es doch immer wieder Situationen in denen es sehr schwierig ist jedem gerecht zu werden. Vor allem je älter der Große wird – denn es scheint mir so dass, die anderen beiden nicht in gleichem Maße älter werden. Die EntwicklungsSprünge sind unterschiedlicher irgendwie – der Große wächst körperlich aber eben auch geistig und der kleine Bruder lernt natürlich auch viel…aber er erreicht eben seinen Bruder nicht. Und er will doch aber so gerne alles so können wie er.
Er will so Fußball spielen, er will lesen, so mit Lego bauen… Und vergißt dabei, dass er eben doch über drei Jahre jünger ist. Vielleicht ist er ein besonders ehrgeiziges Bürschen, aber vielleicht ist es auch normal als jüngerer Bruder?
Ich weiß es nicht :-(

Ich habe aber Befürchtungen, dass es ihm nicht gut tut und, dass er eben immer gefallen will – uns und besonders seinem großen Bruder. Schon immer war er da der große Bruder … Und sie haben sich von Anfang an gut verstanden, spielen die meiste Zeit wirklich harmonisch miteinander…nur weiß ich manchmal nicht, ob der kleine überhaupt eigene Interessen entwickeln konnte?

Charakterlich ist er definitiv anders wie sein Bruder und ich dachte immer, dass wir auch nicht versucht haben sie gleich zu machen.
In den letzten Tagen habe ich allerdings oft gedacht, dass es doch zu oft nach dem Sinn des Großen geht. Es wird im Fernsehen geguckt, was er mag (das ist oft zum Glück alterskompatibel) und manchmal findet der kleine Bruder es zu spannend und guckt aber doch mit, genauso geht es uns mit dem abendlichen Vorlesen. Der Große will natürlich nicht immer Gute-Nacht-Geschichten für Vierjährige hören, aber der Mittlere mag, dass wir alle zusammen Vorlesen. Er würde aber auch nicht zugeben, dass er eine Geschichte zu spannend findet bzw. kann es auch noch gar nicht einschätzen. Vielleicht bekommt er aber bei alldem doch zuviel mit und ist deshalb manchmal so überdreht.
Auch sportlich will er unbedingt auf gleichem Niveau wie sein Bruder spielen und überschätzt sich dann oder verausgabt sich zu sehr.
Andererseits ist er bei vielem schon weiter wie sein Bruder im selben Alter.
Ich wüßte so gerne, ob also der „Schaden“ durch zu spannende Literatur, Hörbücher, Kinderserien wieder weg gemacht wird durch schnellere Entwicklung aufgrund von Nacheiferung des großen Bruders?

Wie ist das bei euch? Habt ihr diese Überlegungen auch schon gehabt oder sehr ihr ein ähnliches „Problem“?

Freue mich über eure Beiträge :-)

Willkommen Schnupfenzeit

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Der Sommer war noch nicht einmal offiziell vorbei und schon öffeten wir die Türen und begrüßten die ersten Viren, Keime und Bakterien, die für die nächsten Monate wahrscheinlich als Dauergäste mit weiteren bei uns einziehen. Da lohnt sich doch eine höfliche Begrüßung: Willkommen Schnupfenzeit.

Der Große niest seit Wochen vor sich hin, mal mehr mal weniger, aber bisher ohne Dramatik, die ein Zuhause bleiben bedeuten würde.
Der Mittlere hält sich wacker, dafür hatte er auch zwischen seinem 1. und 3. Geburtstag eine Dauertriefnase. Sein Immunsystems scheint also tatsächlich abgehärtet.
Doch wie heißt es so schön, freue dich nicht zu früh, denn der Herbst hat ja gerade erst begonnen und alle Anzeichen und Vorhersagen deuten auf einen langen und kalten Winter hin. Obwohl ich diesen Prophezeiungen keinen Glauben schenken möchte, ist die Hoffnung auf einen wunderbar kurzen und milden Winter wie den vergangenen eher gering.

Bei unserer Jüngsten haben wir gefühlt jede Woche ein neues fieses kleines oder größeres Virus. Ihr kleiner Körper muss sich mit den Hunderten Keimen des Kindergartens auseinander setzen. So klatschen Mama³ und Papa³ jede Woche heimlich ab, wenn wir alle eine Woche ohne Krankenstand überstanden haben.
Schlimm wird es dann, wenn von unseren Dreien nicht nur einer krank ist und / oder wir Eltern auch angeschlagen sind. In einem Haus mit ungewollten kleinsten Gästen wie Mr. Husten, Mrs. Halskratzen oder Herrn Schnupfen ist es aber auf längere Zeit nicht zu vermeiden, dass auch die Eltern angegriffen werden.

Generell gilt bei uns die Devise, was uns nicht umhaut macht uns stärker *lol* – was für ein blöder Spruch, und nein, manchmal fühle ich mich nicht stark, wenn drei Kinder nörgelig, weil angeschlagen sind und ich zwar körperlich fit, aber mit den Nerven runter.

Die Behandlung von all diesen Schnupfen und Erkältungskrankheiten erfolgt solange es geht mit Hausmitteln und Globuli. Ich gehöre ja zu den Befürwortern einer Kombination aus schulmedizinischer und homöopathischer Behandlung und bisher haben wir auch in dieser oft nervenaufreibenden und zehrenden Zeit damit gute Erfolge erzielt. Solange ich stärkere Medikamente vermeiden kann, versuche ich es.

Globuli

Taschentuchboxen stehen schon jetzt im Hause Hochdrei in jedem Raum griffbereit und ich habe überlegt ein Abo für Taschentücher abzuschließen. Und da ich ja ein bekennender Online Shopper bin, kaufe ich natürlich auch Medikamente, Globuli und was man gesundheitsfördernd noch so benötigt online. Mittlerweile habe ich verschiedene Apotheken ausprobiert und bin letztlich bei der Europa Apotheek gelandet. Da sie sogar ein breites Reportoire an Globuli und Naturheilprodukten haben, bin ich also gut gewappnet für die Schnupfenzeit.

Drücken wir alle die Daumen, dass der Winter nicht zu hart wird :-)

Bleibt gesund!