Warum Papa manchmal ein **piep** ist ODER was kleine Schwestern von ihren großen Brüdern lernen

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Es ist Samstag morgen, wir (Eltern) decken den Tisch, unsere drei Racker wuseln um unsere Beine, die kleine Madame kommt rein und sagt ohne Umschweife: „Papa ist ein Kackhaufen!“ Grinst und ist wieder verschwunden.

Wir gucken uns beide an und können ein Lachen nicht unterdrücken. Aus einem anderen Raum hören wir, wie der Mittlere mit der kleinen Schwester weitere verbale Kanonen übt… „Du bist eine Pupsmadame“, „Du bist ein Kackhaufen“, „Du bist ein Pogesicht“ usw. die ganz schlimmen Ausdrücke bleiben zum Glück im Mund des Mittleren. Die kleine Schwester wiederholt brav. Ihr könnt euch vorstellen, was ich beim Frühstück als nächstes von der Kleinsten zu hören bekommen habe. Richtig…

Ja, ich würde gerne darüber berichten, dass unsere Kinder nie diese Fäkalsprache benutzen, aber sie tun es.

kinderhände Sand Ich erinnere mich an eine Situation als der Große noch ein Baby war und wir an einem Spielplatz vorbei liefen auf dem 5-6 Jährige Jungs spielten. Sie waren laut, sie waren wild und sie benutzen verschiedenste Kraftausdrücke. Ich sagte damals zu Papa³, dass unser Kind so hoffentlich nie wird 😉

Warum benutzen Kinder Fäkalsprache?

Aber es kam – wie geahnt – anders. Und auch der Große hatte im letzten Kindergartenjahr seine Phase der Fäkalsprache. Es war alles und jeder irgendwas mit Pups…, Kacke…, Furz…, Pimmel…. Und ja auch er brachte es seinem kleineren Bruder bei und fand es dann lustig, dass er es nach plapperte oder in manchen Situationen selbst einsetzte und damit ein Kopfschütteln oder Lachen erzeugte. Denn aus langjähriger Beobachtung weiß ich, dass es auf diese Ausdrücke selten keine Reaktion gibt – und das spornt an. Das Benutzen der Kraftausdrücke bewirkt Reaktionen. Kinder lernen in dieser Phase, dass sie etwas bewirken können – sei es mit eben dieser breiten Variation an „schlimmen Wörtern“.

Natürlich versuch(t)en wir es bei unseren Dreien zu unterbinden und zu erklären, dass es keine schönen Wörter sind, dass wir so nicht miteinander sprechen und uns schon gar nicht so betiteln. Vielleicht hat es schon ein wenig geholfen, vielleicht auch nicht. Allerdings sei erwähnt, dass wir nicht von morgens bis abends mit Fäkalsprache kommunizieren, sondern es immer wieder Situationen und Tage gibt, wo es verstärkt aufkommt und es sich dann erfahrungsgemäß hochschaukelt.

Der Mittlere setzt wenigstens diese Ausdrücke nicht gegenüber anderen Erwachsenen ein, es sei denn Mama regt sich (mal wieder) beim Autofahren über einen anderen Verkehrsteilnehmer auf, dann kommt von der Rückbank gerne ein passender Ausdruck – der von der kleinen Schwester singend aufgegriffen wird. In diesen Momenten hoffe ich, uns kann einfach niemand hören.

Ich weiß, dass diese Phase wieder vorbei geht, denn der Große weiß mittlerweile sehr wohl, dass derartige Ausdrücke nicht (oder nicht allzu oft 😉 ) in den alltäglichen Sprachgebrauch einfließen sollen. Und bringt der kleinen Schwester eher bei wie man LEGO Häuser baut.

KinderfüßeGeschwister lernen voneinander

Die kleine Schwester möchte ihren Brüdern am liebsten alles gleich tun. Sie geht auf´s WC wie die Brüder. Sie möchte klettern und toben wie die großen Brüder und ist besonders für den Mittleren ein williges Lernkind. Da wird ihr gezeigt wie man sich gerade aufs elterliche Bett fallen lässt, wie man sich die Schlafanzughose auf den Kopf setzt und so ein Hase mit langen Ohren wird oder wie man die Eltern halb wahnsinnig macht, wenn man im TipToi Buch immer und immer wieder den gleichen Knopf drückt. Er hat ihr aber auch beigebracht wie man sich die Zähne putzt oder ein Buch auswendig lernt.

Ich finde es immer wieder faszinierend zu sehen, wie Geschwister voneinander lernen (oft durch nachahmen) und es ans nächste Geschwisterchen weiter geben. Natürlich, eher vom Älteren zum Jüngeren, wobei sich bei uns der größte gerne vom kleineren Bruder beim Malen und Basteln inspirieren lässt.

Es ist so wunderbar zu sehen wie sie voneinander profitieren – auch, wenn es die ersten Schimpfwörter sind 😉

Übrigens, zwei Tipps (für gut befunden) wie Eltern es schaffen, dass die Kinder keine „Schimpfwörter“ benutzen bzw. der Kreislauf der „verbalen Attacken“ durchbrochen wird:

  • Das Kind darf im eigenen Zimmer alle Wörter laut und so oft sagen wie es mag á la Astrid Lindgrens „Madita und Pimps“. Hier dürfen die Kinder in den Wandschrank gehen und dort alle „schlimmen Wörter“ sagen.
  • Dem Kind in ähnlicher Sprache antworten: Wenn es zum Beispiel „Pups“ zum Mittag haben möchte, dann den Teller befüllen und sagen „Hier hast du deinen Pups.“

Diese Dinge erreichen, dass die Kinder nicht mehr die so sehr gewollten Reaktionen auslösen und es dann langweilig wird, weiterhin die Ausdrücke zu benutzen.

Habt ihr das bei euren Kindern auch beobachtet? Oder erinnert ihr euch an eure eigene Kindheit?

Beim dritten Kind wird alles …

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…aber auch wirklich alles – wie immer :-)

Nach nun 21 Monaten als dreifach Mama ist es vielleicht ganz schön mal Fazit zu ziehen und Erfahrungen weiterzugeben. Anlass dazu gibt mir Mama-on-the-rocks.

Kleine Hände beim WachsenDrei Kinder, drei Charaktere, drei Köpfe mit unterschiedlichen Interessen. Ich sage immer, wenn mich jemand fragt wie ich das mit Dreien so schaffe (und ich werde das doch recht häufig gefragt): Man wächst da rein, wie in andere Dinge auch.

In unserem Fall waren es ja keine Drillinge, sondern alle Kinder kamen nach einander im Abstand von 3,5 Jahren – gewünscht und geplant ;-). Wir hatten also immer Zeit uns an das Leben mit einem, dann mit zwei und nun mit drei Kindern zu gewöhnen. Für mich war es auch kein wie sooft erzählter Einschnitt von keinen zu einem Kind. Ich war am Ende des Studiums und meine wilden Zeiten (mit durchtanzten Nächten und Tagen) waren bereits vorbei. Ich hatte noch nicht richtig angefangen zu arbeiten und somit auch noch nicht an den Berufsalltag und ein größeres Einkommen gewöhnt. Klar, spontanes Treffen mit Freunden oder Kinobesuche waren nicht mehr so einfach drin und klar, der Alltag wurde anders, den Ton gab unser erster Sohnemann an. Nebenbei schrieb ich meine Diplomarbeit zu Ende, machte meine Abschlussprüfung und begann mich zu bewerben. Aus heutiger Sicht waren wir damals schon etwas blauäugig und sehr optimistisch, aber wir haben es geschafft und trotz Kind und ohne Berufserfahrung den Jobeinstieg geschafft. Großes Glück!

Das Thema Schlaf beschäftigt uns seit der Geburt des Ältesten. Er schlief wenig am Tag und auch in der Nacht lange nicht durch. Als er größer wurde, waren die Einschlafrituale abends meist lang und nervenraubend. Aber wir waren (und sind) ja zu zweit und konnten uns abwechseln.
Beim zweiten Sohnemann sollte das natürlich alles anders werden 😉 In der zweiten Schwangerschaft machte ich mir natürlich Gedanken darüber, wie wir beiden auch wirklich gerecht werden und las Bücher wie wir es dem Großen möglich einfach machen, nun nicht mehr der einzige König zu sein. Doch auch hier lief es gut und der Große zeigte wenig Eifersucht, liebte seinen kleinen Bruder von Beginn an und beide waren schnell auf einer Wellenlänge. Auch heute noch spielen sie (nicht mehr ganz so oft) gerne zusammen und vertragen sich meistens.

Unser zweiter Sohn zeigte uns schnell, dass er trotz sehr ähnlichem Aussehen zu seinem großen Bruder, einen anderen Charakter hat. Am Anfang wollte er nicht trinken, es dauerte Wochen bis er normal zunahm. Er war noch schreckhafter, noch sensibler als unser Älterer und was soll ich sagen – er schlief noch schlechter. Die Nächte wurden also nicht besser und auch jetzt wo er Vorschulkind ist, zeigt sich seine Sensibilität und sein besonderer Charakter weiterhin. Das abendliche Einschlafen ist wie beim Erstgeborenen weiter ein anstrengendes und nervenzehrendes Thema.

Im Großen und Ganzen war ich beim 2. Kind etwas entspannter, recherchierte nicht mehr nach jeder Kleinigkeit im Internet, bekam nicht bei jedem Fieber Panik und wußte natürlicherweise besser worauf ich achten musste und wie ich in dieser oder jener Situation zu reagieren hatte. Immerhin waren wir ja noch 50:50, d.h. 2 Kinder : 2 Eltern. Jeder konnte sich also um ein Kind kümmern und auch zwei waren gut händelbar, wenn der andere Elternteil mal nicht da war.

Hände 12 Tel BlickUnd dann kam Nummer 3: Unsere Prinzessin, kleine Madame… Im Vorfeld machte ich mir noch weniger Gedanken wie es so mit Dreien sein würde. Ich sagte immer: Ob zwei, drei oder mehr, es macht nicht den großen Unterschied. Man muss etwas mehr kaufen, mehr kochen, braucht ein größeres Auto und etwas mehr Platz, aber grundlegend ist der Schritt von 2 zu 3 Kindern nicht so riesig.
Das finde ich auch immer noch. Unsere Jüngste zeigt uns allerdings das manche Problemchen, die wir mit den beiden Brüdern hatten, durch sie noch ein i Tüpfelchen aufgesetzt bekommen. Soll heißen, sie schläft noch etwas schlechter und hat noch etwas früher ihren eigenen Kopf entwickelt, spricht noch etwas mehr (ja hier kommen die Geschlechter Klischees zum Tragen). Der Mittlere hat größere Probleme seine Position zu finden oder zu akzeptieren, seine Eifersucht ist größer und beide Jüngeren zanken mehr als beide Jungs im gleichen Alter.

Bei einigen Themen (Krankheiten, Wutanfälle usw.) bin ich noch ein Stück entspannter geworden, fühle mich viel sicherer in meinem Tun wie noch beim ersten Kind. Aber es gibt auch Momente in denen meine Nerven zum Zerreißen gespannt sind, denn allein morgens drei Kinder pünktlich fertig zu bekommen oder nachmittags Dreien gerecht zu werden, wenn alle drei etwas unterschiedliches wollen und anfangen nacheinander rumzunörgeln, da möchte ich manchmal gerne kurz das Haus verlassen *seufz*.

Drei Hände 12tel BlickUnd klar, die Themenvielfalt an Problemen und Problemchen wächst selbstverständlich auch. Der Große braucht Unterstützung für die Schule, der Mittlere möchte auch das Können was der Große kann und darf, die Kleine ist dabei alles zu erkunden und erproben. So bleibe ich auf Trab und Papa³ natürlich auch 😉 Denn zur Kraken-Mama bin ich noch immer nicht „muttiert“.

Denn das hat sich auf jeden Fall verändert – das Verhältnis Kinder : Erwachsene. Nun sind wir in der Unterzahl und die Kinder haben (gefühlt) oft die Oberhand 😉

Fazit: Es ist anders mit drei Kindern, aber auch nicht so sehr wie manche denken. Unser Familienalltag braucht viel Organisation und Struktur, denn Chaos ist von allein da. Aber wir schaffen es ziemlich gut (meistens), vor allem weil wir uns als Eltern gegenseitig immer unterstützen und in eine Richtung gehen. Wir können beide unseren Jobs nachgehen, die Kinder fühlen sich sehr wohl im Kindergarten und Schule.

Aller guten Dinge sind Drei (für uns). Es läuft sehr gut – trotz Dauermüdigkeit und mehr Falten.

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GEDACHTES: Große Bruder, kleiner Bruder…

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Im Wald

Mal wieder bin ich erziehungstechnisch in der altbekannten Zwickmühle (und ja sie zwickt im Kopf, im Herzen und am mütterlichen Ego). Wie schafft man(m) es seinen unterschiedlich alten Kindern gerecht zu werden? So zufrieden wie wir mit dem Altersabstand unserer Drei in den allermeisten Situationen sind, so gibt es doch immer wieder Situationen in denen es sehr schwierig ist jedem gerecht zu werden. Vor allem je älter der Große wird – denn es scheint mir so dass, die anderen beiden nicht in gleichem Maße älter werden. Die EntwicklungsSprünge sind unterschiedlicher irgendwie – der Große wächst körperlich aber eben auch geistig und der kleine Bruder lernt natürlich auch viel…aber er erreicht eben seinen Bruder nicht. Und er will doch aber so gerne alles so können wie er.
Er will so Fußball spielen, er will lesen, so mit Lego bauen… Und vergißt dabei, dass er eben doch über drei Jahre jünger ist. Vielleicht ist er ein besonders ehrgeiziges Bürschen, aber vielleicht ist es auch normal als jüngerer Bruder?
Ich weiß es nicht :-(

Ich habe aber Befürchtungen, dass es ihm nicht gut tut und, dass er eben immer gefallen will – uns und besonders seinem großen Bruder. Schon immer war er da der große Bruder … Und sie haben sich von Anfang an gut verstanden, spielen die meiste Zeit wirklich harmonisch miteinander…nur weiß ich manchmal nicht, ob der kleine überhaupt eigene Interessen entwickeln konnte?

Charakterlich ist er definitiv anders wie sein Bruder und ich dachte immer, dass wir auch nicht versucht haben sie gleich zu machen.
In den letzten Tagen habe ich allerdings oft gedacht, dass es doch zu oft nach dem Sinn des Großen geht. Es wird im Fernsehen geguckt, was er mag (das ist oft zum Glück alterskompatibel) und manchmal findet der kleine Bruder es zu spannend und guckt aber doch mit, genauso geht es uns mit dem abendlichen Vorlesen. Der Große will natürlich nicht immer Gute-Nacht-Geschichten für Vierjährige hören, aber der Mittlere mag, dass wir alle zusammen Vorlesen. Er würde aber auch nicht zugeben, dass er eine Geschichte zu spannend findet bzw. kann es auch noch gar nicht einschätzen. Vielleicht bekommt er aber bei alldem doch zuviel mit und ist deshalb manchmal so überdreht.
Auch sportlich will er unbedingt auf gleichem Niveau wie sein Bruder spielen und überschätzt sich dann oder verausgabt sich zu sehr.
Andererseits ist er bei vielem schon weiter wie sein Bruder im selben Alter.
Ich wüßte so gerne, ob also der „Schaden“ durch zu spannende Literatur, Hörbücher, Kinderserien wieder weg gemacht wird durch schnellere Entwicklung aufgrund von Nacheiferung des großen Bruders?

Wie ist das bei euch? Habt ihr diese Überlegungen auch schon gehabt oder sehr ihr ein ähnliches „Problem“?

Freue mich über eure Beiträge :-)

Mit Fünf Jahren …

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… bin ich

– ganz oft zum Knuddeln
– in der Vorschulgruppe im Kindergarten
– möchte ich schon lesen und erkenne einzelne Buchstaben in Texten
– kann ich sehr gut Zählen und lese große Zahlen
– spiele ich ganz wunderbar
– sehr fantasievoll
– male ich wundervolle reale, aber auch abstrakte Bilder
– beim Ausmalen sehr genau
– kann ich schlecht verlieren
– möchte ich so stark wie mein großer Bruder sein
– habe ich das schönste Lachen / Lächeln weit und breit
– bin ich manchmal schüchtern
– mag ich gerne Pasta, Pizza und Pommes :-)
– höre ich gerne Hörspiele aller Art
– möchte ich oft länger schlafen (vor allem in der Woche)
– springe ich sehr wild auf dem Trampolin
– mag ich alles rund um Fußball
– habe ich es als Sandwichkind manchmal etwas schwerer
– ärgere ich ab und zu meine kleine Schwester 😉
– esse ich nicht jedes Gemüse, aber gerne Kürbis
– spiele ich sooo gerne mit Lego

Mit einem Jahr…

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…bin ich zum Auffressen zauberhaft
…wickel ich alle um meine kleinen Finger
…räume ich liebend gern die frisch zusammen gelegte Wäsche aus dem Korb
…habe ich erst 2 Zähne
…mag ich Bücher mit Mama oder Papa angucken
…brabbel ich lustig vor mich hin und es hört sich an, als ob ich wirklich spreche
…ziehe ich mich überall hoch und bin dann furchtbar erschrocken, wenn ich umplumpse
…habe ich ständig Beulen
…mag ich gar nicht Naseputzen oder Gesichtwaschen
…liebe ich es bei meinen Brüdern in den Betten zu toben
…kann ich ganz herrlich knautschige Gesichter machen
…mag ich am liebsten immer mit den Fingern essen
…brauche ich immer noch meine Flasche
…kann ich das Nähmaschinenegeräusch gar nicht leiden
…trage ich Größe 74 / 80
…mag ich aber gar nicht angezogen zu werden
…finde ich jede Art von Mützen doof
…nehme ich alles in den Mund, was ich nicht soll
…spiele ich am liebsten nicht mit meinem Spielzeug
…verstehe ich Mamas „Nein“ schon recht gut, mache es aber trotzdem wie ich will
…liebe ich Banane, Apfel und Gurke
…mag es in meinem Buggy spazieren zu gehen
…mache ich ein bis zwei Stunden Mittagsschlaf
…liege ich gerne auf Mamas Bauch zum Schlafen
…wache ich noch ein- bis zweimal pro Nacht auf
…habe ich eine tolle Geburtstagsfeier mit leckerem Kuchen (den ich sogar probieren dürfte) und Samstagskaffee (für die Großen) gehabt
…bin ich einfach nur zum lieb haben!!!

Samstagskaffee_geburtstag

vor einem Jahr

Ein Jahr ist um….wuschhhhh…wie eine Urlaubsreise mit dem Auto…erst kommt es einem sehr lange vor und dann ist man plötzlich da und schwuppdiwupp ist der Urlaub auch schon wieder vorbei.
Der Anfang vor einem Jahr war nicht so leicht, die Geburt hatte mich sehr mitgenommen und es gab ein paar Komplikationen, die noch einige Wochen nachwirken sollten. Unsere Prinzessin wollte abends nicht einschlafen und wenn, dann nur auf unseren Armen und höchstens eine halbe Stunde, dann folgte wieder eine Schreiphase. Nach 8 Wochen und vielen Verzweiflungen wurde es besser. Am Tag entschädigte sie uns als großer Sonnenschein. Das Trinken (alle 2 Stunden) funktionierte prima und sie nahm gut zu. Ihre Brüder hatten sie von Anfang an ins Herz geschlossen, auch wenn es für den Mittleren nicht immer leicht war (ist) zu akzeptieren, dass er nicht mehr der Kleinste ist.
Alle Baby TÜVs haben wir mit „Zertifikat“ bestanden, nur der Nabel und ein Auge machten in der ersten Zeit etwas Probleme. Die Bewegungstechnischen Entwicklungsschritte laufen bisher wie nach Lehrbuch und bisher gab es auch nur ein paar Erkältungen. Über die ersten Monate mit Bauweh und Wachstumsschüben hat uns wundervoll die Homöopathie geholfen.

Immer wieder hadere ich mit dem Thema ZEIT. Warum verfliegt sie so? Und warum ist sie so endlich?

Nach einem Jahr zu Hause sein können, kehre ich nun zurück an meinen Arbeitsplatz im Büro. Und auch dieser NeuAnfang wird mir die ersten Wochen schwer fallen, weil auch ich ein Gewohnheitsmenschlein bin, weil ich es genossen habe, soviel Zeit mit den Dreien zu verbringen, weil ich meinen Blog aufgebaut habe und noch hunderte Ideen in meinem Kopf habe, die nun wieder etwas nach hinten rücken werden und weil ich leider die Vorstellung, dass ich die nächsten (mind.) 30 Jahre noch arbeiten werde (muss), ziemlich schrecklich finde und das Lebenskonzept mit Arbeiten bis man alt / krank ist, sehr in Frage stelle.
Anderseits bin ich natürlich unendlich dankbar für dieses Jahr zu Hause mit der Prinzessin, dass ich dieMöglichkeit hatte und dass, ich an meinen alten Arbeitsplatz zurückkehren kann, wo mich liebe Kollegen erwarten.
Trotzdem habe ich Pipi in den Augen, weil das Jahr so schnell vergangen ist.

Wie heißt das schöne Sprichwort: Jedem Anfang ist ein Zauber inne – vielleicht auch in diesem …

Wochenrückblick #9: 2014 & Geburtstag

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Hurra ein neues Jahr ist da…
Um ehrlich zu sein, mag ich den Start ins neue Jahr nicht besonders. Es ist halt immer was Neues und damit was Ungewisses, und das mag ich selten 😉
Ich wünsche mir, dass es einfach so weitergeht wie bisher, alle bleiben gesund und fröhlich, dann ist alles gut. Vorsätze zum Jahresbeginn habe ich keine. Ich muss nicht aufhören zu rauchen, Diät steht auch nicht auf dem Plan, ja und Sport kann man ja immer mehr machen. Eine große Prise Gelassenheit könnte mir das Unsiversum schicken, das würde ich gerne nehmen :-)

Heute nun ist der Alltag wieder eingekehrt und nach 2 schönen Wochen mit allen zusammen, fällt es uns allen recht schwer. Der Mittlere will nicht in den Kindergarten, Papa³ fällt das Aufstehen sehr schwer und die Prinzessin vermisst am Tag ihre Brüder.
Aber zum Ende der Feiertage gab es bei uns noch den Geburtstag vom Großen. Das ist immer ein zauberhafter Abschluss nach Weihnachten und Silvester.

Da fügt sich der Wochenrückblick wieder wunderbar ein.

Gekocht/Gebacken
Zum 8. Geburtstag gab es für den kleinen großen Lego Fan eine LEGOTORTE.
Ich habe einen gr0ßen Biskuitteig gemacht und ihn dann geteilt um ihn übereinander stapeln zu können, die untere Hälfte habe ich mit dunkler Schokolade bestrichen und mit Roter Grütze gefüllt. Als Decke gab es Marzipan. Und der Clou waren Legosteine aus weißer und dunkler Schokolade und einige bunte Legosteine aus Fondant. Dazwischen reihten sich Lego Figuren. Als Form dienten Eiswürfelformen.
Die Torte gibt es bei Katja und ihrem My Monday Mhhh.

Legogeburtstagstorte

Gespieltes
Der Weihnachtsmann hat wieder einige Spiele gebracht. Eigentlich bräuchten wir mittlerweile ein Lego Zimmer und ein Gesellschaftsspiele Zimmer 😉
Auch das Spiel des JAhres 2012 war dabei: Kingdom Builder.
Ein schnell zu verstehendes Strategie-Bau-Spiel, auch schon für unseren Großen spielbar.

Gelesen
Ein witzig aufbereitetes Buch von National Geographic zum Thema Angry Birds. Im wahrsten Sinne geht es um die „aggressivsten“ Vögel der Erde. Gespickt mit den Grafiken und Steckbriefen der Angry Birds des bekannten Computer Spiels. Eine nette Kombination zur Wissensvermittlung.

Gehört
Das neue Album von Sportfreunde Stiller. Ich mag einfach so gerne den Song „Applaus, Appllaus“. Ein schönes Lied für meine Familie :-)

Gefreut
Die Prinzessin schafft es nun vorwärts zu robben.
Nach gefühlten Jahren waren Papa³ und Mama³ mal wieder im Kino! Wir haben „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“. Wirklich empfehlenswerter Film zum Tagträumen und dem Sinn des Lebens.

Geärgert
Über den umgefallenen Weihnachtsbaum und die dabei zerbrochenen schönen Weihnachtsbaumkugeln.

Gesurft
Für meine Verhältnisse sehr wenig über die Feiertage.

Geschlafen
Die Silvesternacht war sehr gut. Die Prinzessin schlief bis kurz vor Mitternacht, schaute sich dann aus der Entfernung das nachbarschaftliche Feuerwerk an und dann schliefen wir alle von 1 bis 6 Uhr und dann nochmal bis 9 Uhr. WOW!
Die weiteren Nächte des neuen Jahres waren bisher oft unterbrochen und ich fühle mich morgens oft, als hätte ich gar nicht geschlafen.

Sind so kleine Hände…

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…schon oft habe ich ja davon geschrieben wie schnell die Kinder groß werden. Und die Wehmut lässt mich dabei nicht los. Natürlich ist es auch schön, wenn sie sich entwickeln und selbständiger werden, aber damit geht auch immer ein Stück Kindsein und Unbeschwertheit verloren.
Das Schlimmste daran für mich ist, dass ich jeden unserer 3 immer nur so sehe wie alt er gerade ist. Ich meine, ich kann mich nur noch ganz schwer zurück versetzen wie der Große war als er so alt war wie die Prinzessin jetzt oder wie der Mittlere.
Ich bin so froh, dass wir viele Fotos haben und ich auch manches (leider zu wenig) aufgeschrieben habe.
Deswegen finde ich das Fotoprojekt 12tel Blick von Tabea so schön und mache nun auch mit. Gewählt habe ich das Motiv „Hände“. Jeden Monat mache ich ein Foto von den Händen unserer drei.

Kinderhände

Hände im 12tel Blick – November

Baby TÜV die Fünfte: Was passiert bei der U5 ?

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Seit letzter Woche ist die Prinzessin wesentlich entspannter (gewesen). Sie spielt auf ihrer Decke, rollt sich munter hin und her, spielt mit ihren Füßen, lacht andere Menschen an, isst ihren Brei immer besser (ein Hoch auf Kürbisbrei ;-)), schläft sogar ein wenig besser (!, aber psssst, bloß nicht zu laut darüber sprechen) und ist eigentlich ein Sonnenschein, auch wenn ihre Brüder um sie rumspringen und dabei öfter etwas lauter sind.

Leider müsste ich den vorangegangen Artikel, leider in der Vergangenheit schreiben, denn heute war alles anders….denn gestern gab es bei der U5 die erste Impfung.
Folgende Übungen hat die Prinzessin absolviert und mit Prädikat „sehr gut“ bestanden:

– zwei grüne längliche Bauklötze in jeweils einer Hand halten
– ein kleines gelbes Bauklötzchen von einer Hand in die andere wechseln
– einer Rassel mit den Augen und dem Kopf (Ohren) folgen
– auf den Bauch rollen
– dann natürlich die Tests zu den Reflexen (z.B. Steigreflex)

Dann gab es noch viele Fragen an Mama³ zum Essen, zum brabbeln, zur Bewegung, zum Stuhlgang… Und Gewicht, Körperlänge und Kopfumfang wurden gemessen. Tja und auch liegt sie im guten Normbereich (zwischen 25 und 50 Perzentile).

Na ja bis dahin hatte sie die Ärztin auch angelacht, dann kam die Spritze.

Ich schiebe also die schlechte Laune und das allgemeine Unwohlsein einfach auf die Impfung und hoffe ganz stark, dass es schnell wieder so wird wie vorher, denn auch für die Nerven und Entspanntheit von Mama waren die letzten Tage gut. Ich konnte einfach auch gelassener mit den großen und kleinen Schwierigkeiten mit den Jungs besser umgehen.
Heute hat mich allerdings der Mittlere wieder halb verrückt gemacht. Er reagiert nämlich leider auf Aufforderungen nicht bis gar nicht. Und jedesmal ärgere ich mich so sehr, dass ich wiederum darauf nur mit erhobener Stimme oder Meckern reagiere ;-(

Am Nachmittag hat er wieder einmal eine seiner hübschen, etwas verrückten Spielideen gehabt. Seht selbst:

Schleich Tiere

Der große Dino nimmt alle Freunde mit

Sie werden so schnell groß

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Die Woche lief ganz gut. Mein Schnupfen hat sich am Dienstag aus dem Staub gemacht. Habe viel Obst und Gemüse gegessen und das scheint gewirkt zu haben.

Die Prinzessin hat einige Entwicklungsschritte gemacht:
1. das Schreien wird lauter und hat nun noch mehr Abstufungen. Sie kann jetzt auch richtig wütend werden.
2. sie macht Schmatz – und Kaubewegungen mit dem Mund = Mama es wird Zeit für Brei
3. sie robbt sich in der Bauchlage vorwärts. Sieht sehr lustig aus, der Kopf wird abgelegt und dann geht der Popo nach oben und die Beine schieben hinterher. Aber so kommt sie irgendwie vorwärts.

All das macht sie sehr hungrig, so dass sie gefühlt ständig gestillt werden möchte. Habe das erste Mal das Gefühl es reicht nicht.
Aber in einer Woche gibt es ja den ersten Brei …

Es ist toll zu sehen, wie sich die Prinzessin entwickelt und größer wird. Trotzdem kann ich das weinende Auge nicht so richtig trocknen, manchmal überwiegt die Wehmut, weil sie Nummer 3 ist und ich sehe wie schnell auch die anderen beiden groß geworden sind. Und ich kann mich bei den Jungs kaum noch daran erinnern wie es war als sie Baby waren ;-(
Ich finde man sieht die Kinder immer nur in dem Alter wie sie sind und die Zeit davor verblasst sehr schnell. Das heißt, wenn sie dann erwachsen sind, weiß ich eigentlich kaum noch wie es war als sie klein waren. *SCHRECKLICH*

Der kleine Rollmops

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Jetzt geht es bald los und unsere Prinzessin erkundet die Welt rollend. Schon jetzt schafft sie es sich in einem 360 Grad Radius durch auf die Seite rollen zu bewegen.
Und gestern vor den Augen anderer Babys bei der Rückbildungsgymnastik (für die Babys also eher Fortbildungskurs 😉 ) schaffte sie es dann sich ganz allein von Rückenlage auf den Bauch zu drehen. Gemocht hat sie es aber trotzdem nicht.
Und nachmittags ging es weiter. Sie fühlte sich unbeobachtet und drehte sich also wieder auf den Bauch und diesmal auch allein wieder zurück. Noch etwas schwungvoll aber selbständig *applaus*
Mit knapp 5 Monaten ist sie nun einen Bewegungsschritt weiter. Und ich frage mich mal wieder, wo die Zeit hinrennt. Sie ist schon wieder sooo groß… Von den Jungs ganz zu schweigen. Wir stecken ja schon in den Geburtstagsvorbereitungen für den Mittleren. In knapp 2 Wochen wird er ja schon 4. Dazu in den nächsten Tagen mehr.