#Schreibzeit: Zum Glück…

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Es folgt ein sehr persönlicher Text, den ich seit Wochen mit mir rum schleppe…

Was wenn man das Glück gar nicht mehr wahrnehmen kann, weil man so mit der Angst beschäftigt ist, es zu verlieren?

So geht es mir tatsächlich. Es ist mir sehr bewußt, was ich für ein Glück habe. Aber durch Ereignisse im Verwandten- und Freundeskreis weiß ich eben leider auch wie dünn dieser Faden ist, an dem alles hängt. Ich frage mich sehr oft, wann es denn bei mir mit dem Glück vorbei ist. Und das macht mich so ängstlich, dass es manchmal kaum noch erträglich ist. Es ist ein Gedankenteufelskreis, denn ich weiß auch, dass man gar nicht soviel darüber nachdenken sollte – von wegen selbsterfüllende Prophezeiung usw…

Ihr seht ich stecke in einem Dilemma, aus dem ich befürchte nicht selbst herauszukommen. Ich möchte so gerne Gewissheit, dass alles für immer gut bleibt und weiß doch sehr genau, dass ich diese nicht bekommen kann. Vielleicht sollte ich einfach darauf vertrauen, aber das will mir  nicht gelingen. Es bringt mich natürlich nicht weiter, dass ich jeden Tag darüber nachdenke. Vielleicht habt ihr eine passende Strategie für mich?

MArienkäfer Ladybug

Ich möchte jeden noch so kleinen glücklichen Moment genießen und ihn im Herzen festhalten und lasse ihn aber von meiner Angst überblenden. So dass ich oft in Grübeleien feststecke und das Leben um mich herum verpasse. Einfach ohne Angst sein, dass wäre wohl Glück für mich. Unbefangenheit und Zufriedenheit sind für mein Glücksempfinden unabdingbar. Alles Komponenten, die es im Erwachsenenleben und in unserer Gesellschaft wenig gibt. Immer streben wir nach mehr und nach noch Besserem und verlernen die kleinen Momente als großes Glück zu begreifen.

Glückstagebuch

Kinderfüße glück

Ich habe eine Zeitlang ein Glückstagebuch geschrieben, um mir jeden Tag drei dieser kleinen Momente bewußter zu machen und daraus zu lernen, dass die anderen nicht so schönen Augenblicke davon übertrumpft werden können. Es ist tatsächlich hilfreich, es sich bewußt vor Augen zu führen in dem man es niederschreibt, meine Ängste konnte es mir leider nicht nehmen. Habt ihr sowas schon probiert?

Reichen diese (vielen) kleinen glücklichen Momente am Ende unseres Lebens um uns zu glücklichen Menschen zu machen? Gibt es das überhaupt, dass wir am Ende sagen oder denken ich hatte ein glückliches Leben? Oder überwiegen immer die Dinge, die wir bereuen oder nicht getan haben?

Diese ganzen Gedanken tragen nicht zu meinem Glücksempfinden bei – und machen euch Leser wahrscheinlich auch nicht glücklicher. Aber sie beschäftigen mich halt so, dass sie einmal niedergeschrieben werden müssen.

Was ist Glück ist für mich?

– eine gute Unterhaltung (mit Freunden, meinem Mann, den Kindern, meinen Eltern, Geschwistern, Kollegen)
– eine spontane Umarmung eines meiner Kinder
– das Gefühl gebraucht zu werden
– das Gefühl geliebt zu werden
– Alltag, ohne große Vorkommnisse
– Gesundheit für meine Familie
– drei gesunde Kinder zu haben
– ein warmer Sommertag mit nackten Füßen auf dem Gras
– ein leckerer Eisbecher
– Freunde zu haben
– Anerkennung
– der Geruch unserer Kinder
– mein Mann
– sich geborgen fühlen
– ausgelassenes Kinderlachen
– etwas allein zu (er)schaffen
– gute Ideen zu haben
– tanzen
– gute Musik

Diese Liste könnte ich jeden Tag erweitern bzw. ändern. Sie soll nur einen kleinen Einblick geben, in das was mich glücklich macht und wahrscheinlich viele andere Menschen auch.

Kennt ihr diese Angst? Was sind für euch kleine glückliche Momente?

Dies ist ein Beitrag zur #Schreibzeit zum Thema Glück.

Schreibzeit: Netzwerken oder Wie bekomme ich mehr Leser auf meinen Blog?

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Es ist wieder einmal #Schreibzeit und diese Frage hätte ich sehr gerne beantwortet…leider bin ich aber nach 18 Monaten als Bloggerin auch nicht viel schlauer.

Gut, das kann auch damit zusammen hängen, dass ich mich zu wenig mit dem ganzen Thema der Optimierung bezüglich Suchmaschinen, sozialen Netzwerken usw. beschäftigt habe. Ich bin einer dieser Spontan-Blogger. Das heißt, ich überlege mir maximal eine Woche vorher, was ich in der kommenden Woche so verbloggen möchte, meist sind es aber adhoc Themen, die ich verarbeite. Als Mama Blogger hat man ja auch immer allerhand aus dem Alltag zu berichten.

Meine Leserzahl ist überschaubar, meine höchste Besucherzahl am Tag liegt bei etwas über 300. Andererseits habe ich auch keinen Vergleich mit anderen Bloggern, die in meiner Liga bloggen.
Aber ich schätze 100 Besucher am Tag sind nicht sonderlich erwähnenswert.

Seit Anfang des Jahres steigen meine Besucher zwar leicht, aber manchmal überlege ich halt doch, ob dass alles so Sinn macht und was ich eigentlich will. Denn so ein wenig mehr „Applaus“ für dass was man als Blogger tut, hätte ich schon gern. Aber da heißt es dann auch anpacken und Dinge ändern.

Klar, mein Blogdesign gefällt mir nicht mehr und es steht auch auf der ToDo Liste für 2015, dies zu verändern – aber eben nicht ganz oben. An meinem Stil möchte ich nicht wirklich was ändern (und kann es wahrscheinlich auch nicht ;-)) und ja, meine Fotokünste sind auch nicht alleinstehend.

So reihe ich mich also in die Riege der Mittelmäßigkeit ein. Nicht ganz schlecht, aber eben auch nicht herausragend. Und bin ich damit zufrieden?

Um ehrlich zu sein: Nö eigentlich nicht, und ich hoffe ja auch noch auf meinen Entdecker, der mich groß rausbringt *lol* Ja, ich hätte gerne mehr Leser und mehr Kommentare und ja, manchmal frage ich mich, warum es nicht so ankommt, wie ich mir erhofft hatte.

Das bedeutet weiter Augen, Ohren und den Rest der Sinne offen halten und weiter Learning by Doing. Wenn, die Freude und der Spaß am Bloggen völlig verloren geht, höre ich auf, aber im Moment überwiegt er noch. Obwohl es eben auch Arbeit macht und einen gewissen Druck erzeugt, wenn man eben gewisse Ansprüche hat.

Netzwerken ist zeitintensiv und bedarf Ausdauer. Mit den sozialen Medien bin ich immer noch nicht richtig warm geworden, es ist mir einfach oft zuviel an (unwichtigen) Informationen. Und es kostet noch einmal mehr Zeit alle Kanäle gut und konsequent zu bedienen. Ich bin bei Twitter und auch FB, nutze es aber eher als Reichweitenverlängerung meines Blogs. Poste also nicht ständig andere Neuigkeiten. Manchmal fühlt es sich an wie in einem Spinnennetz (ohne wirklich zu wissen wie das ist ;-)), man fängt an sich mit den Sozialen Netzwerken zu beschäftigen und schwupps ist man darin ein wenig gefangen bzw. fällt es schwer, dann einfach damit wieder aufzuhören. Die Gruppendynamik spielt auch hier eine Rolle, alle (Blogger) machen da mit, dann muss ich auch und oft lese ich interessante, lustige und informative Beiträge, Tweets … und dann frage ich mich, wie ich es schaffe, dass auch so kurzweilig hinzubekommen.

Meine Follower und Likes in den Netzwerken sind auch überschaubar, aber auch hier freue ich mir einen Kullerkeks, wenn neue hinzukommen :-). Ein wenig abhängig bin ich also auch schon, will es aber nicht zu weit kommen lassen. Denn manchmal erwische ich mich dabei, wie ich in unserem normalen Familienalltag darüber nachdenke, was ich aus diesem oder jenem für einen Post, Tweet oder Artikel machen könnte und mich so nicht auf den Augenblick konzentriere. Die Netzwerkerei trägt demnach auch zur Zerstreutheit bei und dazu neige ich sowieso – deswegen gilt für mich: Obacht und nicht zu sehr darin verfangen sein, sondern mir das für mich Beste daraus zu ziehen. Und das ist vor allem nette Kontakte zu knüpfen und Neues zu lernen.

Ich versuche aber nicht den Alltag für meinen Blog zu gestalten, sondern meinen Blog mit schönen Alltäglichkeiten zu füllen.

Frühling Blumen gelb

Planlose Schreibzeit#1 mit Blumen im Januar

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Wie seid ihr ins Neue Jahr gestartet?

Die erste Alltagswoche liegt hinter uns und irgendwie sind wir alle noch nicht so richtig im Alltag des neuen Jahres angekommen. Das Aufstehen fällt extrem schwer, das Einschlafen am Abend (bei den beiden Jüngsten) dauert gefühlte Stunden und die Motivation 2015 hat sich auch noch nicht eingestellt…

Zu tun gibt es genug – Kindergeburtstag am Wochenende, Wohnzimmer Umgestaltung, Termine für die nächsten Wochen festlegen. Der Januar ist also schon ziemlich gefüllt und ich hoffe, wir sind ab nächste Woche wieder in unserem Rhythmus 😉

So ganz planlos sind wir im eigentlichen Sinne nicht, aber trotzdem noch nicht auf Spur. Am Ende des Jahres ist immer die Luft raus und ich liebe die Tage vor dem Jahreswechsel, weil man einfach sich unmotiviert fühlen darf, wartend aufs Neue. Leider bin ich aber im neuen Jahr nicht motivierter (bisher), ich bin immer noch irgendwie geschlaucht und nicht frisch und frei.
Hoffen wir mal es wird besser :-)

Unsere großen Pläne & Ziele haben ich und Papa³ auch schon festgehalten – handschriftlich auf einem Zettel. Ich muss ihn mir wohl etwas sichtbarer legen, da ich schon jetzt nicht mehr alles weiß, was darauf steht *hüstl*. Es sind keine riesigen Projekte, eher Dinge die sich von sich aus ergeben: Einschulung, runde Geburtstage, die vorbereitet werden müssen, Aufgaben mit den Kindern.

Einen Punkt mag ich sehr: Einmal am Wochenende wollen wir als Familie zusammen kochen. Ich bin gespannt, ob wir es schaffen umzusetzen.

Planlos ins Neue Jahr ist übrigens das erste Thema der Schreibzeit von Bine.

Und damit das triste, stürmische Wetter da draußen nicht zu sehr überhand gewinnt, gibt es noch einen Blumengruß zum Flower Friday und zum Freutag.
Diese Amaryllis ist innerhalb der letzten 4 Wochen aus sich selbst heraus erblüht, ohne Wasser, ohne Erde – wollte ich erst nicht glauben, dass das funktioniert, aber siehe da, seit heute früh blüht sie.

weiße Amaryllis

Short Stories #12: WeihnachtsTraditionen

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Was für ein umfassendes Thema – da weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll, denn wir haben hier bei uns im Hause Hochdrei eine ganze Reihe an Weihnachtstradionen.

Beginnen wir am Anfang der Weihnachtszeit.

Am ersten Adventswochenende werden bei uns Plätzchen gebacken, damit wir auch gleich lecker in die Weihnachtszeit starten.
Außerdem schlagen wir seit Jahren unseren Weihnachtsbaum selbst. Dazu geht es dick angezogen auf eine Weihnachtsbaumplantage bei uns in der Nähe. Dort stehen tausende von Bäumen in allen Größen, Formen und Arten. Bisher haben wir spätestens nach 2 Stunden immer ein wunderschönes Bäumchen gefunden und dann dürfen alle sägen. Vorher bedanken wir uns noch bei dem Bäumchen, dass er für uns so schön gewachsen ist und er nun unser wunderschöner Weihnachtsbaum sein wird. Unser Baum ist dabei immer so 2,20 – 2,40 m und benötigt dafür 7 Jahre zum Wachsen. Wenn ich darüber nachdenke wird mir schon schwer ums Herz und ich ringe damit, ob wir es nicht ohne Baum versuchen sollten – aber ehrlich es würde mir dann sehr schwer fallen Weihnachsstimmung zu entwickeln. Er gehört seit meiner Kindheit jedes Jahr dazu. Es gab keine Weihnachten ohne Baum. Wobei der Baum aber erst am 23. Dezember aufgestellt und geschmückt wird.

Weihnachtsplätzchen

Das Schmücken ist für mich der erste Moment, wo für mich wirklich Weihnachten beginnt. Unser Baum wird immer ganz bunt geschmückt mit vielen, vielen verschiedenen Kugeln, die wir über die Jahre gesammelt haben.

An einem Adventswochenende haben wir seit ein paar Jahren eine weitere Tradition begründet. Wir treffen uns mit Freunden bei uns zu Hause und veranstalten ein gemütliches Weihnachtscafé.
Jeder bringt etwas mit und wir sitzen zusammen bei all den Leckereien, erzählen und hören Weihnachtsmusik.

Apropos Weihnachtsmusik, die gehört ab dem 1. Advent bis Silvester auch zu unseren Traditionen. Unsere Drei (besonders die Jungs) können es immer kaum erwarten bis ich dann endlich abends wieder Weihnachtslieder singe. Dabei bringe ich vor allem traditionelle Weihnachtslieder wie Alle Jahre wieder, Ihr Kinderlein kommet, Lasst uns froh und munter sein, Kling Glöckchen, Oh Tannebaum, Leise rieselt der Schnee oder Stille Nacht zu Gehör.
Papa³ mag es da lieber etwas moderner und legt gerne Rock Christmas auf ;-). Welche Musik ist bei euch angesagt zur Weihnachtszeit?

Außerdem werden dann auch unsere zahlreichen Weihnachtsbücher rausgeholt. Als Kind liebte ich die Geschichte von „Hoppelpoppel“ und unsere Kinder hören sehr gerne alle Mauri Kunnas Geschichten, Die Weihnachtsgans Auguste, Felix Hase oder auch Der kleine Drache Kokosnuss. Unsere neueste Entdeckung ist vom Oetinger Verlag „Wichtelweihnacht“, das gleichzeitig als Adventskalender funktioniert, da es jeden Tag vom 1. bis 25. Dezember ein Kapitel gibt.

Einen Adventskalender gibt es natürlich bei uns auch. Einen für alle drei Kinder. Er ist aus kleinen selbstgenähten Säckchen, hier habe ich ihn letztes Jahr gezeigt. Und jede Nacht kommen die Wichtel und packen etwas hinein. Und jeden Morgen stürmen die Jungs als erstes zum Kalender und zeigen uns ganz aufgeregt, was die Wichtel in dieser Nacht wieder hineingelegt haben :-).

Die Weihnachtsfeiertage selbst sind auch sehr traditionell bei uns. Am 24. Dezember vormittags geht es in die Kirche zum Kinderchor mit Krippenspiel.
Zum Abendessen gibt es bei uns Soljanka (nach Familienrezept mit Rindfleisch, sauren Gurken und Fleischwurst) und auch noch Sauerkraut mit Knacker (Knackwurst). Diese Tradition stammt noch von meinen Urgroßeltern und ihrer Heimat. Die Kinder sind eh so aufgeregt, dass sie meist gar nichts essen können, denn Bescherung gibt es erst nach dem Abendessen.
Vorher geht es aber noch eine Runde um den Block, auf der Suche nach dem Weihnachtsmann und wenn, wir zurück kommen, war er meist schon da und hat alles unter der Baum gelegt ;-). Oft hören wir noch die Glöckchen von Weitem.

Eine weitere Tradition am Heiligen Abend sind die „bunten Teller“: Weihnachtsteller voll leckerster Süßigkeiten, Nüssen und anderen Knabbereien. Kennt ihr das auch?

Am ersten Weihnachtsfeiertag geht es dann mit der einen Hälfte der Familie zum Mittag ins Restaurant und am zweiten Feiertag gibt es bei meinen Eltern „Entenbraten“ nach traditionellem Rezept meiner Großmutter mit Äpfeln als Füllung, selbstgemachten Kartoffelklößen, Rotkohl und Grünkohl.

So sieht unsere Weihnachtszeit aus. Und jedes Jahr mag ich es wieder und vor allem mit unseren Dreien ist es so zauberhaft und herrlich! Dauerhafte Freutage :-)

Welche Traditionen gibt es bei euch zur Weihnachtszeit? Ich schau schon mal bei Bine, was ihr so geschrieben habt.

ShortStories: Probier es mit Gemütlichkeit …

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Da stimmt sich in meinem Kopf gleich ein Ohrwurm ein…“Probiers mal mit Gemütlichkeit…“ – der Balu aus dem Dschungelbuch hatte es einfach drauf mit Gemütlichkeit :-)

Bei mir hängt Gemütlichkeit eng mit Geborgenheit, Ruhe und Wärme zusammen. Dabei kann es diese Momente zu allen Tageszeiten geben. Am Wochenende morgens zu fünft alle im Bett oder eine Runde Mittagschlaf mit der kleinen Madame oder abends beim Vorlesen mit den Jungs (wenn die kleinen Zappelmänner, denn auch mal stillliegen können und einfach nur der Geschichte lauschen).
Wunderbar gemütlich sind auch Filmabende mit Papa³ auf der Couch, ein paar Knabbereien dazu und vielleicht ein leckerer Tee…
Auch Spieleabende mit Freunden können eine gewisse Gemütlichkeit enthalten. Wir sitzen alle am großen Esstisch, haben viele leckere Dinge dazu, trinken Wein und spielen eines unserer vielen Gesellschaftsspiele.

Schon als Kind fand ich die Samstagabende besonders gemütlich, ich dürfte länger wach bleiben, wir badeten und kuschelten uns dann aufs Sofa und sahen gemeinsam Fernsehen. Dieses Gefühl von Geborgenheit begleitet das ganze Leben.

Natürlich gibt es mehr gemütlich Momente in der kalten Jahreszeit, ich glaube, man versucht die Dunkelheit, Kälte und Näße mit mehr Wärme und Licht zu Hause zu kompensieren.
Ja Gemütlichkeit ist vor allem zu Hause.

Und da heute Freutag ist, freue ich mich sehr auf ein gemütliches Wochenende und über die Teilnahme bei den ShortStories :-)

Das Lichterspiel am Himmel ging diese Woche weiter und erklärt sich zum Foto der Woche.

Himmelsfeuer

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Keep calm and carry on – entschleunigte Short Story

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Ab morgen beginnen die Sommerferien bei uns richtig – ich habe heute meinen letzten Bürotag und dann fünf (5!) Wochen frei. 2,5 Wochen bin ich mit den Dreien über den Tag allein zu Hause und 2 Wochen geht es in den Urlaub alle fünf zusammen (wie hier berichtet).

Es gilt also zu entschleunigen, runter zu kommen, ruhiger zu werden, entspannter…das nimmt man sich doch vor für die schönste Zeit des Jahres, oder? Sommer, Sonne, Liegestuhl, ein gutes Buch…
Sommer und Sonne wird es hoffentlich geben, der Liegestuhl steht seit 2 Jahren in der Garage, weil ich es eh nicht schaffe mich dort gemütlich niederzulassen und an den letzten Roman, den ich gelesen habe, kann ich mich nicht mehr richtig erinnern 😉
Was mir wichtiger ist, dass ich mich selbst entschleunige, dass ich es schaffe mir nicht den Tag durchzuplanen und (wieder) an meinen eigenen Ansprüchen zu scheitern. Einfach mal alles so laufen lassen wie es kommt, den Kindern also mehr Raum geben und auch sie entspannen lassen nach der anstrengenden Schul- und Kindergartenzeit.

Ich werde ja immer ziemlich kribbelig, wenn ich keinen Plan habe und nicht weiß was der Tag so bringt, und ein paar Ideen und Wünsche der Drei gibt es ja auch, einige Basteleien und kleine Auslüge werden wir wahrscheinlich schon machen, aber auch dabei gilt es entspannter zu sein.

Das ist also mein Vorsatz für die Ferienzeit und meine Short Story, ich werde euch berichten, wie es so läuft :-)

Blumendeko Taufe Hochzeit

Für den FlowerFriday zeige ich euch unsere Blumendeko zur Taufe (hier gab es die Torte und hier die Gastgeschenke).

Ich habe schöne Marmeladengläser mit kirchlichem Washitape beklebt, Schleierkraut und bunte Steckschaumwürfel gekauft. Die Steckschaumwürfel gibt es in vielen Farben, ich habe mich für die gelb, rose, weißen entschieden…diese in die Gläser mit Wasser gefüllt und dann das Schleierkraut darin arrangiert.

Ein zartes und buntes Ensemble ist entstanden, drum herum schwimmen kleine Fische (von Papa³ selbst ausgestanzt) auf der weißen Tischdecke.

Short Stories: I love to blog…

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… Weil ich der ganzen Welt etwas erzählen möchte…

Ohje, das ist vielleicht doch etwas groß gegriffen, aber ehrlicher Weise wollen wir Blogger (und irgendwie gehöre ich ja mit meinem Familienblog dazu) der Öffentlichkeit und anderen Bloggern etwas erzählen. Und auch, wenn man dabei die ganz privaten Details weglässt und so wie ich versucht anonym zu bloggen, gibt Blogger mehr preis wie andere.
Denn was mir wichtig ist, dass es trotz Anonymisierung ehrlich ist. Also meine Ansicht, meine Meinung, nichts Gekauftes – auch bei Produkttests.

Ich möchte andere an meinem / unserem Familienleben, meiner Kreativität und meinen Gedanken teilhaben lassen. Und wenn ich ausgewählte Produkte, Bücher, Hörspiele, Gesellschaftsspiele testen darf ist das ein schöner Nebeneffekt.
Was mir aber viel wichtiger ist, andere ein wenig zu inspirieren, zum Schmunzeln zu bringen oder auch mal zum Nachdenken, dann ist es genau das Wert, Abende mit dem Bloggen zu verbringen…

Und natürlich freue ich mich immer über Applaus, denn warum begibt man sich auf die Bühne … Klar für den Applaus, denn das ist der beste Lohn. (Dazu gab es hier schon einmal meine Gedanken)

So sehr wie ich darüber schon verzweifelt war und gehadert habe, ob es sich lohnt weiterzumachen, so sehr freue ich mich über jeden lieben Kommentar, jedes Like und Herz.

Wenn ihr noch mehr Blogger Geschichten lesen wollt, schaut mal hier.

Ein schönes Bild zum Thema bloggen und Spuren hinterlassen ist mein heutiger flower friday mit Vergißmeinnicht aus unserem Garten.

Vergißmeinicht

Leidenschaft hochdrei…

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Die Sache mit der Leidenschaft ist bei mir die, ich habe gleich mehrere davon und hier liegt das eigentliche Problem… Ich glaube, hätte ich nur eine Leidenschaft, dann könnte ich mich voll und ganz auf diese eine konzentrieren. Klar, ich würde auch 150% geben wollen und wäre trotzdem noch unsicher, ob es gut ist oder ausreichend, aber es wäre eben nur die eine. Ich würde z.B. Schuhe sammeln, aber wirklich nur Schuhe und nichts anderes.

Kann man nur eine Leidenschaft haben?
Also ich nicht.
Eine einfache hochdrei Rechnung: Ich habe drei Kinder, einen Mann, ein Haus, ein Garten – sind schon mal sechs Dinge, denen ich mich gerne intensiv (mal auch etwas weniger, je nach Stimmung und Jahreszeit ;-)) widme.
Hinzu kommt, dass ich mit Kuchen in der Hand groß geworden bin, ein Wochenende ohne selbstgebackenen Kuchen ist kaum vorstellbar. Dann finde ich auch toll zu kochen, mal mit Rezept mal ohne, da kann Mamahochdrei so richtig entspannen (wenn es der Familienalltag zulässt). Ich bastle gerne, mache aus Alt Neu (heute auch DO It Yourself und Upcycling genannt ;-)), habe das Nähen für mich entdeckt, liebe Blumen in allen Formen und Farben, finde es immer wieder eine schöne Herausforderung Familienfeiern zu organisieren und überhaupt mag ich gerne Pläne machen, dazu recherchieren und organisieren und schließlich Listen abhacken. Wie schön ist es, hinter eine erledigte Aufgabe eine Haken zu machen oder ihn durchzustreichen. Egal ob, im Job oder zu Hause, es ist eine Art befreiendes Gefühl.
Ach und ich bin ein begeisterter Geschenkefinder und Geschenkemacher. Es ist das größte Kompliment für mich, wenn ich leuchtende oder zumindest erfreute Gesichter sehe, die eines meiner mir überlegten Geschenke auspacken, und dann kommt „wo hast du das denn her“ oder „Mensch, was für eine tolle Idee“.

Ja….und nicht zuletzt gibt es da noch die Sache mit dem Internet und dem Bloggen.
Mein Vorsatz einen Internetfreien Tag einzulegen habe ich genau eine Woche durchgehalten. Ich schaffe es einfach nicht, wenn mir eine Idee kommt oder ich etwas unterwegs sehe, es mir nicht zu notieren und oder danach zu recherchieren. Und seit meinem Mamahochdrei Blog schon gar nicht. Ich möchte sooo gerne viele Leser haben und mein Blog unter den hunderttausenden Blogs soll natürlich super besonders werden…
Denn mein Problem bei all dem ist mein eigener Anspruch. Ich möchte alles auf einmal und das bitteschön auch noch perfekt. (Dazu hatte ich hier schon mal was geschrieben).
Und dann in den 18 Stunden, die der Tag so hat. Denn Schlaf mag ich ja auch ziemlich gerne…. *seufz*

Ein eindeutiges Leidenschafts-Dilemma. Da schafft das Leiden schon gar nicht mehr einen Platz zu finden.

Da fällt mir ein, es gibt doch etwas wo ich ziemlich leidenschaftslos bin: Autos, die interessieren mich nicht wirklich, hauptsache sie fahren, den Autofahren selbst mag ich doch wieder ganz gerne 😉

Ich freue mich sehr über eure Gedanken zu diesem Thema und bin bei den Short Stories von Was Eigenes dabei.

Und zur bildlichen Abrundung des Ganzem, mein Tulpenarrangement in dieser Woche. Tulpen sind einfach wunderbar, deswegen ein Freutag und wie ihr auch beim Flowerday von Holunderblütchen sehen könnt.

Tulpen Flowerday

Short Stories #2: FREUNDschaft

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Wie vielen Menschen bin ich in meinem Leben schon begegnet? Nicht an ihnen vorbeigelaufen, sondern wirklich in Kontakt getreten.
Es sind viele und ich kann sie nicht in einer Zahl zusammenfassen und es wäre auch nicht Sinn der Frage. Viel mehr frage ich mich beim Überlegen, wer von ihnen einen bleibenden Eindruck, eine Spur, Erinnerungen und / oder Gefühle hinterlassen hat.
Hier werden es schon immer weniger. Und mit wem von diesen Menschen habe ich heute noch Kontakt, wo sind Freundschaften entstanden und geblieben?
Zu einigen von ihnen, die mich mitgerissen und beeindruckt haben, ist die Verbindung leider abgerissen. Es gibt nur wenige Menschen, die mich mittlerweile seit Beginn an oder seit meiner Kindheit begleiten. Meine wunderbare Familie, aber auch einige Freunde begleiten mich nun schon seit Jahren (Jahrzehnten), auch wenn wir uns nicht mehr so häufig sehen, weiß ich doch, dass ich mich auf sie verlassen kann und das ist der große Wert einer Freundschaft: Verlässlichkeit und zueinander stehen.
Natürlich hoffe, ich, dass sie es ebenso empfinden und auch ich für sie wertvoll bin. Denn wie bei jeder guten Beziehung sollte auch Freundschaft von beiden Seiten kommen.
Toll ist, dass ich in den letzten Jahren sogar neue Freunde dazu gewonnen habe. Denn ich finde, je älter man wird, umso schwieriger ist es wirklich Freundschaften zu entwickeln. Denn hier liegt die Krux, Freundschaft entsteht nicht von einem auf den anderen Tag, sie muss sich entwickeln und dann gepflegt werden. Das war schon zu Kinderzeiten so und ist im Erwachsenendasein nicht anders.

Viele Floskeln, aber tatsächlich wahr.

Bei unseren beiden Älteren werden im Kindergarten und der Schule viele „Freundschaftsbücher“ rumgereicht, in denen sich jeder verewigen kann, Sehr oft habe ich bei dem Thema „Was ich dir / mir wüsnche“ gelesen: immer viele Freunde. Schon in diesem jungen Alter wissen sie schon, dass es schön ist Freunde zu haben. Genauso schwer aber zu erkennen, wer ein wirklicher Freund ist. Und was wünsche ich mir für unsere Drei?
Natürlich Gesundheit, aber auch gute ehrliche Freunde, die ihnen helfen, die Hindernisse und Schönheiten des Lebens aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und sie begleiten, wenn möglich ein Leben lang.

Und am wunderbarsten für mich und mein Leben ist, dass sich aus Freundschaft auch Liebe entwickeln konnte.

Freundschaft