HerbstANFANG – Garten, Kürbisse und Drachen

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Der Herbst ist nun auch offiziell bestätigt und lässt sich jetzt einfach nicht mehr verleugnen. Mit Wehmut habe ich in den vergangenen Tagen an den Sommer zurück gedacht. Mein letzter Sommer mit kleinem Baby zu Hause (denn wir planen ja kein weiteres Kind 😉 )….
Aber an diesem Wochenende haben wir auch die schönen Seiten des Frühherbstes wieder entdeckt.

Am Samstag gab es einen ordentlichen Garteneinsatz. Alle paar Monate wird bei uns dem Unkraut im Vorgarten und auf unserem Blumenbeet der Kampf angesagt. Und damit sich das Unkraut einen anderen Garten sucht (vielleicht bei dem super ordentlich gepflegten Garten unserer Nachbarn ;-)), haben auch wir nun diesen Rindenmulch verteilt. Soll ja auch im Winter für die Pflanzen gut sein, da die Erde nicht so auskühlt.
Auf jeden Fall haben wir ordentlich was geschafft und vor allem der Große hat fleißig und mit Freude mitgeholfen.
Zum Mittagessen gab es passend zum Herbstanfang gefüllte Kürbisse:

Gefüllter Kürbis

Gefüllter Kürbis mit Couscous und Kräuterquark


Das Rezept ist simpel (für 4 Personen):
4 kleine Speise-Kürbisse
250 g Couscous
1 Feta
400 g Quark
Kräuter, Gewürze

Die Kürbisse werden oben aufgeschnitten und entkernt. Dann etwas von innen eingesalzen und in den Ofen (160 Grad bei Umluft, 30 min.) oder die Mikrowelle (10 min.) gestellt, bis das Kürbisfleisch weich ist.
In der Zwischenzeit den Couscous zu bereiten. Ich habe für ein wenig Extravaganz noch Feta hinzugefügt. Den Quark nach Geschmack mit Kräutern würzen.
Wenn die Kürbisse fertig sind, einfach Couscous hineinfüllen, Kräuterquark drauf und auslöffeln. Meiner gesamten Familie hat es geschmeckt :-) Probiert doch auch die vielen tollen Ideen auf Glücksmomente und wagt auch einen Blick7.

Am Sonntag sind wir zum Drachenfest gefahren. Das findet jedes Jahr im ehemaligen BUGA Park statt. Und jedes Jahr aufs Neue finde ich die dort in der Luft schwebenden Drachen faszinierend. Zum größten Teil sind es ja keine klassischen Drachen, sondern richtige Kunstobjekte. Einfach schön. Die Jungs dürften sich jeder einen Drachen aussuchen, die dann nächste Woche in unserem Kurzurlaub auf Rügen getestet werden.
Hier nun ein paar bildliche Eindrücke vom Drachenfest 2013.

Drachen 1

Kleine Ritter beobachten die Drachen

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KINDERgeburtstag – Partyvorbereitungen

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Nun ist es wieder soweit, ein Kindergeburtstag steht an. Der Mittlere wird schon 4 *schluchzeinbißchen*. Und somit stehen diverse Vorbereitungen für drei Feiereien an. Denn wie wir Mamas ja alle wissen, gleicht ein Kindergeburtstag heutzutage mehr einem Großevent.
Es gibt mind. 3 Partys, zunächst im Kindergarten, dann mit den Kindergartenfreunden und die Familie mit Großeltern darf nicht vergessen werden :-).
Wir stecken also in der Vorbereitung der ersten beiden Events. Der Mittlere freut sich übrigens auch mehr auf seine Party im Indoorspielplatz als auf den Geburtstag selbst, tja und er kann es gar nicht verstehen, warum wir am Geburtstag selbst nur als Familie was machen wollen und keiner zu Besuch kommt. Wie man es macht, macht man (oder besser gesagt Mama) es falsch…
Im Kindergarten wird nun auch noch genau an seinem Geburtstag ein Ritterfest gefeiert, so dass ich mir als Essen auch noch was ritterhaftes einfallen lassen musste.

Geworden sind es Ritterkekse – aus Cookieteig mit Smarties und aufgemalten Burgen, „R“ für Ritter und Äpfeln aus dem Mittelalter – selbst gemacht vom Geburtstagskind und seinem großen Bruder (und Mama fragt sich mal wieder, warum Backen mit Kindern nicht sauberer abläuft ;-). Und dazu wird Obstsalat gereicht. Damit es etwas rustikal ist, gibt es auch noch kleine Buletten und Würstchen.

Hier entstehen Ritterkekse

Hier entstehen Ritterkekse


Ritterfest kekse

Die fertigen Ritterkekse

Lady Marmelade

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… Oder lauter erste selbstgemachte Dinge.
Frau Flovimo hat mir aus ihrem Garten Holunderbeeren gebracht. Und daraus habe ich Holunder-Pflaumen Marmelade gemacht.
Das Schwierigste daran war es die Holunderbeeren von den Dolden abzubekommen. Mit einer Kuchengabel hat es dann doch ziemlich gut funktioniert.

Holunderbeeren noch roh

Holunderbeeren noch roh

Dann die Beeren in einen Topf mit etwas Wasser 10 Minuten kochen lassen. Das ist sehr wichtig, damit der für unseren Verdauungstrakt schädliche Stoff in den Holunderbeeren verkocht! Bauchschmerzen wollen wir ja nicht nach dem Genuss unserer Marmelade.
Dann werden die Beeren durch ein Sieb gedrückt um den Saft aufzufangen, denn diesen benötigen wir schließlich für unsere leckere Marmelade 😉
Der Rest der Holunderbeeren kommt weg. Nun einige Pflaumen / Zwetschgen klein schneiden und im Holundersaft pürieren, so dass aber noch Stückchen übrig bleiben. Extrakt von einer Vanilleschote dazu. Und nun das Zauberpulver namens Gelierzucker hinzu und alles unter fleißigem rühren 4 weitere Minuten kochen lassen.

Kochende Marmelade

Kochende Marmelade

Das Ergebnis in Marmeladengläser füllen und für 30 Minuten auf die Deckel stellen (damit sich die Gläser verschließen).

Gefüllte Gläser im Kopfstand

Gefüllte Gläser im Kopfstand

Und dann geht’s ans Probieren *hmmmmmm*.

Hier noch einmal alle Zutaten im Überblick:
– ca. 1 kg Holunderbeeren
– 400 g Pflaumen
– Gelierzucker (ich habe welchen im Verhältnis 3:1 gewählt)
– Vanilleextrakt von einer Schote

Jamie Oliver lässt grüßen

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…und wenn die Kinderlein tatsächlich alle um 20 Uhr schlafen *gibfünf*… Dann machen es sich Mama³ und Papa³ gemütlich und essen den leckersten Salat der Welt a la Jamie Oliver. Dazu benötigt man: Feigen Rucola Luftgetrockneten Schinken Mozzarella Eier Öl, Zitronensaft, Honig und Balsamico Alles hübsch auf einen großen Teller übereinander legen, etwas Salz und Pfeffer darüber streuen und einfach nur genießen. Jetzt wo die Feigen Saison wieder los geht, wird es den Salat wohl öfter geben, er ist wirklich lecker.

Ein schöner Abend mit leckerem Salat mit Feigen

Ein schöner Abend mit leckerem Salat mit Feigen

Und wer noch weitere tolle Rezepte für die frische Woche braucht…findet sie bei Katja

Kuchologie – die Kunst des Backens

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Wieder eine tolle Torte von meiner Kuchologie Schwester

Wieder eine tolle Torte von Kuchologie

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich 2 tolle jüngere Schwestern habe? Nein, ich glaube nicht. Ich bin also die älteste, aber dafür die kleinste, was die Zentimeter angeht.
Und was die Kreativität angeht, haben wir alle drei was abbekommen, allerdings zu unterschiedlichen Teilen 😉
Mein mittleres schwesterlein ist nicht nur Halbgöttin in weiß, sondern auch wundervolle Bäckerin. Sie zaubert Kuchen, Torten, cupcakes, Kekse einfach alles rund um Gebackenes. Ihre Kuchologie ist wirklich eine Kunst.
Der Teig und die Füllungen sind total lecker und die Tortendeko ein Augenschmaus.
Hier nun eine Kreation, die sie als Abschiedsgeschenk für einen Freund gebacken hat. Dreimal dürft ihr raten, wohin es den Freund verschlägt… Genau nach UK.
Übrigens kann man auch Torten bei ihr bestellen, ganz nach den eigenen Ideen.

Selbstgeerntet….

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Tomaten aus dem Garten

Tomaten aus dem Garten

…oder auch gepflückt. Gestern gab es Tomatensalat aus unseren selbstangebauten Tomaten. Total Bio! Dieses Jahr haben wir die Pflanzen wieder in große Töpfe gesetzt und unter den Dachsims auf die Terrasse gestellt. So bekommen sie kaum Regen ab, aber viel Sonne. Es ist wirklich eine Freude sie zu ernten, auch für die Jungs. Und natürlich schmecken sie soooo gggguuuutt.

Duftende Rosen

Duftende Rosen


Und auch unsere Rosen sehen toll aus und wachsen prächtig. Ich hatte mir beim Einzug in unser Haus immer einen Rosengarten gewünscht und nun bin ich auf einem guten „(Rosen)Zweig“.

Elternsein

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Dem Druck dem man als Mama bzw. Eltern heute ausgesetzt ist, ist manchmal unerträglich und belastend. Als wenn Erziehung und der Alltag mit Kindern nicht allein schon herausfordernd sind, müssen wir in unserer Gesellschaft unsere Kinder zu perfekten Wesen in jeder Hinsicht machen. Schon als Babies sollen sie nicht nur super süß – in Öko Bekleidung und Dawanda Tüchern eingehüllt – aussehen, sondern auch durchschlafen, gut zunehmen und am Tage entspannte zufriedene Babies sein.

Und je größer sie werden umso weiter steigt auch der Druck. Im Kindergarten sollen sie keine Tyrannen, aber bloß auch keine Außenseiter sein. Die Kinder und somit auch wir als Eltern müssen also die Grätsche schaffen zwischen entspannter Angepasstheit, sozialverräglichem Selbstbewusstsein, Geschmackssinn der das Kita Essen verträgt, Schlafgewohnheiten, die Mittagsschlaf und abendliches rechtzeitiges Bettgehen nicht zur Qual für alle werden lassen. Hinzukommen die Herausforderungen mit den Entwicklungsphasen. Es gilt nicht zu meckern/ schimpfen, sondern konsequent, aber liebevoll das Kind durch das Kindergartenalter zu begleiten. Nicht also ihm alles abzunehmen, sondern die Selbständigkeit zu fördern, aber trotzdem nicht die Aufsicht vernachlässigen. Im nachmittäglichen Beschäftigungsprogramm müssen dann Fähigkeiten entdeckt und gefördert werden, Defizite ausgeglichen werden z.B. mit dem Logopäden, und die heute immer mehr eingeschränkte Bewegungsfreiheit mit Sportvereinen kompensiert werden. Denn es gilt das Kind so fit und ausgeglichen für die Schule zu machen, denn hier soll es ja schließlich auch weiter kein Außenseiter sein, kein Schläger, kein Schulversager.

Bereits in der 1. Klasse muss also geübt werden, sei es lesen, schreiben, rechnen oder bei Bedarf auch Biologie und Gesang. Und dies möglichst nebenbei ins Spiel und den Alltag eingebaut, da heisst es für Mama und Papa kreativ sein und sich beim vorbereiten der Mahlzeiten und bei der Hausarbeit lustige – für das Kind getarnte – Aufgaben zu überlegen.

Wir wollen ja dem Kind alle Möglichkeiten für seinen weiteren (Bildungs-)weg geben. Nebenher muss der Bewegungsdrang weiter ausgelebt werden, das kindliche Spiel nicht vernachlässigt werden. Die Kinder sollen die Möglichkeit haben Abenteuer zu erleben, vom Fernsehen und Computer ferngehalten, mit Freunden allein zu sein. Gleichzeitig müssen wir es geschafft haben, dem Kind soviel Gefahrenverständnis mitzugeben, dass wir ihm zutrauen sich außerhalb der 4 Wände zu bewegen und nicht mit starken Blessuren wieder zukommen. In der Hausarbeit soll auch geholfen werden, Grenzen müssen weiter liebevoll aufgezeigt werden. In jeder Hinsicht sollte dem Kind alles gezeigt und mitgegeben werden, um aus ihm einen ausgeglichenen Erwachsenen zu machen, der mit Zurückweisung und Stress umgehen kann ohne zusammen zubrechen und Erfolge feiert auf seinem gut bezahlten Weg im Berufsleben. Und letztlich all dies in der Erziehung seiner vielleicht einmal zur Welt kommenden eigenen Kindern richtig oder noch perfekter wie die eigenen Eltern zu machen. Die bis dahin hunderte Bücher gewälzt, sich Abende um die Zukunft der Kinder Sorgen gemacht haben, versucht haben ruhig zu bleiben in allen schwierigen Situationen und sich nach Schimpfattacken jedes mal furchtbar Elend fühlen, weil sie ja wissen, dass es Ohrfeigen für die Kinder sind und es doch nicht geschafft haben.

Niemals zu kurz darf natürlich die gesunde Ernährung kommen, Süßigkeiten nicht verbieten, aber Zucker vermeiden, Obst in Gemüse in Vielfalt und biologisch angebaut.

Auch ich will das als Mama bei allen drei meiner Augenschätze schaffen und stoße dabei gelegentlich / öfter an meine Grenze, die es aber ja bei einer perfekten liebenden Mutter nicht geben sollte. Und schon geht der Kreislauf aus schlechtem Gewissen, schwankendem Selbstwertgefühl und und und wieder los.