12 von 12 im März: Alles Alltag

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Wieder fällt der 12. mit meinen 12 von 12 im März auf einen Wochentag, so dass es erneut viel Alltag zu sehen gibt.

Alle drei Kinder sind seit einer Woche wieder fit und in Schule und Kindergarten (Chakka). Leider hat sich der Winter wieder etwas zurückgemeldet und so sind es nur knapp 5 Grad :-(.
Ich schlage mich mit einer weiteren Erkältung rum und am Nachmittag gibt es Spielbesuch des Großen. Alles ist gut gelaufen an diesem 12. März :-)

zweites frühstück 12 von 12 März
Mein zweites Frühstück am Arbeitsplatz.

Enten Teich Frühling

Die Enten im Teich bei meiner Mittagsrunde sind wieder da.

Wolkenhimmel März

Der Himmel ist heute sehr wolkenverhangen, ab uns zu zeigt sich etwas Blau.

12. März 2015 5 Grad

Schnell die Kinder abholen (heute sind es sogar 4).

Schultaschen

Flur ist vollgestellt, nachdem alle angekommen sind. Nun geht es ans Spielen.

1. Platz Streetsoccer

Große Freude über den 1.Platz beim Streetsoccer Tunier der hiesigen Grundschulen.

Lego bauen Bauwerke

…neue Legobauwerke sind entstanden.

Baker twist Bäcker Garn

Neues Bäckergarn für Mama³ ist angekommen, dann kann ich am Wochenende damit basteln.

Blumen gießen Gießkanne

Endlich geschafft Blumen zu gießen.

alte quietscheente retro

Meine alte Quietscheente wiedergefunden *freu*. (Sie ist über 30 Jahre alt)

schuhe anziehen

Die kleine Madame bei ihrer Lieblingsbeschäftigung: Schuhe von Mama anziehen.

neue Lieblingsecke Wohnzimmer

Papa³ hat meine neue Lieblingsecke im Wohnzimmer vervollständigt und meinen Zeitschriftenhalter angebracht.

Das war er also unser 12. März 2015. Wie sah es bei euch aus?

Hier die 12 von 12 im März vom letzten Jahr.

Kinderbücher bis 2 Jahre – eine Liste mit Empfehlungen

1 Thought

Kinderbücher EmpfehlungenBuch Kinder

Wir haben viele Bücherregale in unserem Häuschen. In den letzten neun Jahren kamen vor allem immer mehr Kinderbücher hinzu. Ich liebe Kinderbücher und kann keinen Buchladen betreten ohne mindestens ein (Kinder-)Buch gekauft zu haben. Es gibt einfach so viele schöne Bücher und oft werden wir von Freunden und Bekannten nach Empfehlungen gefragt. Aus diesem Grund gibt es hier heute unsere Favoriten an Kinderbüchern bis 2 Jahren.

Unsere kleine Madame (bald 2 Jahre alt) liebt Bücher über alles. Stundenlang könnte sie Bücher anschauen und sie kann zum Glück auf einen großen Fundus zugreifen, der sich durch ihre beiden Brüder im Laufe der letzten angesammelt hat. Unsere Liste an Kinderbücher-Empfehlungen enthält dementsprechend auch ihre Top-Favoriten und die ihrer Brüder (als sie so klein waren):

  • Mama Huhn sucht ihr Ei – Ein wundervoll illustriertes Buch über die Suche nach dem Ei von Mama Huhn. Die Kleinen lernen, welche Tiere Eier legen und in welcher Umgebung sie leben. Vielleicht auch etwas zu Ostern 😉
  • Klopf, klopf! Wer wohnt denn hier? – Ein hübsches kleines Mitbring-Buch mit Schiebefunktionen auch für kleine Hände. Kinder lernen Tiere und ihre „Häuser“ kennen.
  • Wer hat denn meinen Hut versteckt? – Bauer Franz sucht seinen Hut bei allen seinen Tieren und wird am Ende überraschend fündig. Mit vielen Rateschiebern für kleine Leser. (Nach mehreren Jahren in Benutzung, leider nicht mehr ganz stabil ;-))
  • 10 Marienkäfer sagen Gute Nacht – Ein Kinderbuch zum Zählen lernen, es werden immer weniger Käferchen, bis am Ende nur noch eines übrig bleibt. Ein süßes Gute-Nacht-Buch.
  • Wo steckt Mathilda Huhn? – Auch schon vom Mittleren sehr geliebt, ein Such-Klappenbuch mit den lustigen Zeichnungen von Axel Scheffler.
  • Der kleine Mondbär und die Farben – Ein welche-Dinge-haben-welche-Farbe-Lernbuch, dass es leider nur noch gebraucht gibt.
  • Die kleine Raupe Nimmersatt – Der Kinderbuch Klassiker über das Fressverhalten und die Wandlung einer kleinen Raupe. Geliebt von allen drei Kindern :-)
  • Der kleine Fisch sucht seine Mama – ein wunderschönes Buch zum Farben und Wassertiere kennenlernen
  • Hopse Häschen hüpfen los – Ein wunderbar gezeichnetes Buch zum Thema „Gegensätze“. Vom Autor der beliebten „Paulchen“- Bücher.

In den nächsten Wochen, werde ich euch weitere Listen mit Kinderbuch Empfehlungen nach den unterschiedlichen Altersgruppen geben.

Was sind eure Tipps und Empfehlungen für Kinderbücher für die Kleinsten (bis 2 Jahre)?

Auch, wenn ich etwas spät bin, mache ich mit beim MMI – denn Kinderbücher mag ich wirklich sehr (auch mittwochs) und beim Freutag.

Baby Buch Kinderbuch Empfehlung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Weg mit dem Smartphone während der Familienzeit?

4 Thoughts

Auch bei uns wird dieses Thema immer wieder diskutiert. Dabei geht es aber vor allem um mich: Wann darf Mama³ ihr Smartphone benutzen und wann sollte sie es einfach weglegen? Denn Papa³ ist zwar Besitzer eines schönen Smartphones, nutzt es allerdings nur für die ganz wichtigen Dinge und trägt es selten bei sich.

Im Gegensatz zu Mama³, die oft sogar 2 Handys (Job + privat) mit sich trägt.

Ja, wahrscheinlich bin ich süchtig, denn es fällt mir sehr schwer für einen längeren Zeitraum (mehr als 2 Stunden) nicht auf mein Smartphone zu schauen, um dort eine Nachricht zu beantworten, meine E-Mail Postfächer zu checken oder nur mal eben schnell etwas zu recherchieren oder zu shoppen. Und ja, auch wenn ich mit den Kindern zusammen bin, liegt das Handy meist in der Nähe und ich schaue immer mal wieder aufs Display.

SMartphone Frau Handy mobile phone

Quelle: pixabay

Ich finde das blöd und eigentlich will ich es nicht und, finde es immer doof, wenn ich es bei anderen Müttern sehe. Aber gerade seit ich blogge, hat es noch mehr zugenommen. Hier eine E-Mail, da mal eben ein Tweet, eine Notiz zu neuen Ideen, eine Recherche nach einem Bastelmaterial… Es geht so schnell und schwupps bekommt man es gar nicht mehr mit, dass man die ganze Zeit am Handy ist und sich nur halb auf seine Kinder konzentriert.

Aber was macht es für einen Eindruck auf unsere Kinder? Klar, bei einem Baby denkt man, es bekommt es noch nicht so mit und ja, eine wirkliche Unterhaltung ist mit einem Baby schwierig, aber wahrscheinlich registrieren auch die Kleinsten schon sehr gut, ob Mama mehr ihr Handy anschaut oder es (den Nachwuchs) selbst.
Unsere Kinder lernen von uns, wir leben ihnen vor und sie übernehmen. Wenn ich also während der Familienzeit immer am Smartphone hänge, dann werden sie es mit hoher Wahrscheinlichkeit, sobald sie ein eigenes Handy haben auch tun und es für selbstverständlich halten. Wenn ich am Abendbrottisch mit dem Handy in der Hand sitze und irgendwas darauf tippe, dann kann ich irgendwann nicht verlangen, dass sie es nicht dürfen. Hier gilt bei uns, gleiches Recht für alle.

Und möchte ich das? Nein. Ich möchte nicht, dass meine Kinder ohne ihr Handy keinen Schritt mehr machen und, dass alle am Essenstisch ihr Smartphone bedienen anstatt sich zu unterhalten und das Essen zu genießen.

Ich merke, dass ich durch diese ständige Erreichbarkeit, fahrig werde. Soll heißen, ich habe ständig das Gefühl ich muss irgendwo dabei sein, mich informieren, schnell antworten, sonst verpasse ich womöglich etwas. Ja, ich verpasse das normal analoge Leben. Ich bin anwesend, aber eigentlich doch nicht, da ich in der digitalen /virtuellen Welt unterwegs bin.

smartphone erreichbarkeit handy frau welt

Quelle: Pixabay

Es gilt also die Devise, sobald die Kinder da sind und ich mit ihnen Zeit verbringe, Smartphone soweit weg wie möglich und am Wochenende möglichst erst am Abend, wenn die Kinder im Bett sind – außer ich muss telefonieren ;-). Ich möchte ein besseres Vorbild sein und daran muss ich arbeiten.

Für mich ist die Antwort auf die Frage: „Weg mit dem Smartphone während der Familienzeit?“ eindeutig: Ja.
Zu anderen Zeiten kann ich dann meine Freundschaften pflegen und recherchieren oder anderes, nur nicht ständig und immerzu und nicht mit den Kindern.

Und vor allem Papa³ wird nicht müde – und darüber bin ich tatsächlich froh – mich darauf hinzuweisen, wenn ich doch wieder einmal zu oft auf mein Handy schaue oder es doch nicht abwarten kann eine Nachricht zu beantworten.

Ohne Smartphone möchte ich natürlich nicht mehr sein, aber alles hat eben seine Zeit(punkte).

Sarah von mamaskind.de ruft zu einer Blogparade mit diesem Thema auf.

Mich würde wirklich sehr interessieren wie ihr das seht und was eure Antwort auf die Frage ist.

Babyliste Hochdrei: Empfehlungen zur Erstausstattung

1 Thought

In letzter Zeit wurde ich häufig gefragt, was ich als (Erst)Ausstattung für ein Baby sinnvoll finde. Klar, ein wenig Erfahrung konnte ich bei drei Kindern zum Thema „Was braucht man und was braucht man eher nicht“ sammeln. Trotzdem ist es natürlich nie allgemein gültig, da die eigenen Ansprüche, Vorlieben und Interessen immer individuell sind.
Aber beim Überlegen, habe ich schon einige Dinge gefunden, die wir entweder bei allen Dreien hatten oder manche Anschaffungen, die ich erst beim zweiten oder sogar dritten Baby getätigt habe und es im Nachhinein schade fand, es nicht schon früher entdeckt zu haben.

Grundlegende Dinge wie Nuckel, Lätzchen, Spucktücher usw. zähle ich hier nicht auf, sondern beschränke mich auf die spezielleren Artikel, die ich als besonders hilfreich empfand.

Meine Mamahochdrei Babyliste:

Babytrage – beim Großen Sohn hatten wir erst zu spät eine und auch keine gute, deshalb wenig benutzt. Beim Mittleren hab ich dann ein Tuch zum Binden versucht, das war aber gar nichts meins, ich habe es als viel zu kompliziert und langwierig empfunden. Bei der Kleinen hab ich mir dann eine Manduca angeschafft, da ich diese schon von Anfang an einsetzen konnte und tatsächlich schnallte ich bereits nach 3 Wochen mir die kleine Madame das erste Mal um und sie fand es super. Ich hatte beide Hände frei und sie schlief kuschelig an meiner Brust. Bis kurz vor ihrem ersten Geburtstag konnte ich sie dort hineinsetzen.

Babyphone – das hatten wir von Anfang an und haben uns vor der Anschaffung bei Ökotest / Warentest über die besten informiert. Wir nutzen unser Babyphone bis heute und es hat uns immer gute Dienste geleistet. Das integrierte Nachtlicht, gibt uns bei (häufigen) nächtlichen Ausflügen ins Kinderzimmer ausreichend Licht im Dunkeln ohne zu hell zu leuchten. Wir haben dieses hier.

Babywippe – sie sind ja weiterhin umstritten, da je nach Aktivität des Babys Gefahr besteht, dass sie umkippen oder das Baby bei Nicht-Anschnallen rausfällt. Hierzu gibt es auch verschiedene Testberichte. Vom Nützlichkeitsfaktor fand ich sie jedoch immer praktisch, das Baby lag besser als im Autositz, es hatte einen Spielbogen vor sich und es konnte leicht wippen. Natürlich keine Lösung für Stunden. Ich habe unsere drei (als sie ein paar Monate alt waren) gerne beim Kochen dort hineingesetzt, so konnten sie mich gut sehen und waren beschäftigt. Bitte immer anschnallen, denn je aktiver die Kleinen werden umso leichter kommen sie darin ins rutschen. Wir fanden die Babywippe von Chicco sehr gut.

Stillkissen – klar, ein Stillkissen steht auf jeder Liste und auch ich habe mehrere genutzt und nutze sie auch heute noch als Seitenschläferkissen oder zum Spielen. Allerdings kann die Qualität sehr unterschiedlich sein. Ich habe die besten Erfahrungen mit einem großen (2m lang) mit Kügelchen gefüllten Stillkissen gemacht. Auch nach über neun Jahren hat es seine Festigkeit und Flexibilität behalten. Ich habe es bei allen Schwangerschaften als Stützkissen benutzt und dann natürlich vor allem beim Stillen, aber auch als Abgrenzung im Bettchen.

Pucksack den sogenannten Pucksack (von Swaddel Me) habe ich erst bei unserer kleinen Madame für mich und für sie entdeckt. Wie alle unsere drei, war auch sie oft unruhig beim schlafen und als mir unsere Hebamme dann das Pucken zeigte, und ich es auch immer wieder anwendete wurde sie ruhiger.

Wickel-Bodys – ich bin schon immer großer Fan von Bodys. Und diese Art von Bodys sind besonders für die kleinen Babys und ihre Mamas sehr praktisch. Es muss nichts über den Kopf gezogen werden, sondern der Body wird einfach vorn am Oberkörper mit Knöpfen oder Bändern geschlossen. Davon sollte man in den ersten Monaten ein paar mehr griffbereit haben 😉

Anstellbettchen – leider hatten wir ein richtiges Anstellbettchen für keines unserer drei Kinder. Aber ich war immer etwas neidisch auf befreundete Mütter, die es hatten, weil es einfach sehr praktisch ist. Das Baby ist nah bei den Eltern, hat aber gleichzeitig ein eigenes Bettchen. Bei der kleinen Madame haben wir – nach ihrer total Verweigerung des Stubenwagens – ein größeres Kinderbett (Gitterbett) umgebaut zum Anstellbett. Das hat bis sie ein Jahr war super funktioniert. Dann ist sie zu ihren großen Brüdern ins Schlafzimemr gezogen.

Großer Gymnastikball – der ist nicht nur prima für die Rückbildungsgymnastik oder Babysport, sondern auch zum Beruhigen weinender Babys. Baby in den Arm nehmen, rauf setzen, Rhythmus finden und „loshüpfen“. Meistens schlafen die Kleinen dabei ein 😉

Schlafsäcke je nach Jahreszeit – wenn die Babys größer werden, benötigt man eine Auswahl an Schlafsäcken. Dünnere für den Sommer, etwas Dickere (je nach Wohnungstemperatur) für den Winter. Leider kommt es ja immer wieder mal vor, dass die Windeln überlaufen oder (wenn sei größer sind) die Nachttrinkflasche ausläuft, da bedarf es immer genügend Wechselwäsche. Ich habe auch ein paar eigene größer Pucksäcke genäht, die werden von unsere 3. sehr gemocht.

Schneller Wasserkocher mit Timerfunktion 😉 oder Wasserabkühler – Leider hatten wir keinen Wasserkocher mit Timer, aber besonders morgens für das erste Fläschen (nach der Stillzeit) fand ich es immer anstrengend auf das kochende Wasser zu warten und es dann auf die Trinktemperatur zu bringen. Bei Baby Nummer drei haben wir einen sog. Wasserabkühler geschenkt bekommen und er hat uns tatsächlich gute Dienste geleistet.

Laufstall
hatten wir bei allen drei Kindern. Und alle waren unterschiedlich begeistert davon, im Laufstall zu sein. Es ist praktisch sein Kind für einige Minuten an einem sicheren Ort zu platzieren, vor allem, wenn sie bereits mobil sind. Für Stunden das Kind darin „einsperren“ finde ich allerdings nicht gut.

Kleinen Kochtopf den musste ich mir tatsächlich kaufen für das Zubereiten der Breie. Gar nicht so einfach einen passenden kleinen Topf für unseren Herd zu finden.

Thermosbehälter für Breie – um auch mit den größeren Babys flexibler zu sein, habe ich mir einen Thermosbehälter angeschafft, in dem ich gut heißen Brei einfüllen konnte und dieser dann bis ca. 3 Stunden warm blieb.

Dinge, die Eltern nicht unbedingt benötigen, aber die nicht schaden können:

Babytrapez – wir hatten diese Babyspielbögen zwar, aber sie wurden nicht sonderlich bespielt.

Wärmelampe – gut für kleine Babys, wenn man sie an einem kühleren Ort (z.B. Schlafzimmer) wickelt. Bei Sommerbabys werden sie eher nicht benötigt. Wir hatten diese von Reer.

(Babyflaschen)Sterilisator – zum Abkochen der Nuckel oder Trinkflaschen. Bei den Jungs hatten wir einen Dampfsterilisator für die Mikrowelle. Wobei ich aus heutiger Sicht, mir große Gedanken mache, ob dass nicht eher schädlich war (Plastik in Mikrowelle…). Bei der kleinen Madame haben wir von Anfang an einfach alles im Kochtopf abgekocht.

Ich mag meine Babyliste für das erste Lebensjahr sehr und hüpfe damit mal rüber zu MMI.

Die Liste lässt sich sicher um hunderte Dinge ergänzen. Und ich freue mich sehr, wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilt!

Kinderhände


*Die Links sind Affiliate Links, d.h. wenn ihr darüber kauft, erhalte ich ein paar Cent für meinen Blo
g.

Eltern Kind Kostüme für Karneval

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Bei uns nennt sich Karneval Fasching und wird weniger intensiv gefeiert wie in den Karneval Hochburgen.

Trotzdem mag ich das verkleidete Feiern schon seit Kindertagen. Und nun vor allem wegen unserer drei. Im Hause Hochdrei gibt es neben dem Kindergarten Fasching, auch daheim einen Tag Verkleiden, lustige Spiele und thematische Speisen.

In diesem Jahr haben wir uns Familienkostüme aus Alltagskleidung überlegt. Unseren Favoriten – die Minions -findet ihr im Bonprix Blog.

Eine weitere Idee für Eltern Kind Kostüme habe ich geskribbelt: Supermom & Superkids (und natürlich auch Superdad)

Eltern Kind kostüm

Hierfür benötigt Mama einen roten Rock, ein blaues Shirt – das mit dem Superman Symbol gepimpt wird, rote Strumpfhose, ein rotes Tuch als Umhang und evtl. einen gelben Gürtel.
Die Kinder ziehen ein blaues Shirt, eine blaue Hose an und binden sich ebenfalls ein rotes Tuch als Umhang um. Vielleicht wollen sie auch noch eine Augenbinde.

Was würde euch noch an Kostümen aus vorhandener Kleidung & Accessoires für Eltern und Kinder einfallen?

Beim dritten Kind wird alles …

2 Thoughts

…aber auch wirklich alles – wie immer :-)

Nach nun 21 Monaten als dreifach Mama ist es vielleicht ganz schön mal Fazit zu ziehen und Erfahrungen weiterzugeben. Anlass dazu gibt mir Mama-on-the-rocks.

Kleine Hände beim WachsenDrei Kinder, drei Charaktere, drei Köpfe mit unterschiedlichen Interessen. Ich sage immer, wenn mich jemand fragt wie ich das mit Dreien so schaffe (und ich werde das doch recht häufig gefragt): Man wächst da rein, wie in andere Dinge auch.

In unserem Fall waren es ja keine Drillinge, sondern alle Kinder kamen nach einander im Abstand von 3,5 Jahren – gewünscht und geplant ;-). Wir hatten also immer Zeit uns an das Leben mit einem, dann mit zwei und nun mit drei Kindern zu gewöhnen. Für mich war es auch kein wie sooft erzählter Einschnitt von keinen zu einem Kind. Ich war am Ende des Studiums und meine wilden Zeiten (mit durchtanzten Nächten und Tagen) waren bereits vorbei. Ich hatte noch nicht richtig angefangen zu arbeiten und somit auch noch nicht an den Berufsalltag und ein größeres Einkommen gewöhnt. Klar, spontanes Treffen mit Freunden oder Kinobesuche waren nicht mehr so einfach drin und klar, der Alltag wurde anders, den Ton gab unser erster Sohnemann an. Nebenbei schrieb ich meine Diplomarbeit zu Ende, machte meine Abschlussprüfung und begann mich zu bewerben. Aus heutiger Sicht waren wir damals schon etwas blauäugig und sehr optimistisch, aber wir haben es geschafft und trotz Kind und ohne Berufserfahrung den Jobeinstieg geschafft. Großes Glück!

Das Thema Schlaf beschäftigt uns seit der Geburt des Ältesten. Er schlief wenig am Tag und auch in der Nacht lange nicht durch. Als er größer wurde, waren die Einschlafrituale abends meist lang und nervenraubend. Aber wir waren (und sind) ja zu zweit und konnten uns abwechseln.
Beim zweiten Sohnemann sollte das natürlich alles anders werden 😉 In der zweiten Schwangerschaft machte ich mir natürlich Gedanken darüber, wie wir beiden auch wirklich gerecht werden und las Bücher wie wir es dem Großen möglich einfach machen, nun nicht mehr der einzige König zu sein. Doch auch hier lief es gut und der Große zeigte wenig Eifersucht, liebte seinen kleinen Bruder von Beginn an und beide waren schnell auf einer Wellenlänge. Auch heute noch spielen sie (nicht mehr ganz so oft) gerne zusammen und vertragen sich meistens.

Unser zweiter Sohn zeigte uns schnell, dass er trotz sehr ähnlichem Aussehen zu seinem großen Bruder, einen anderen Charakter hat. Am Anfang wollte er nicht trinken, es dauerte Wochen bis er normal zunahm. Er war noch schreckhafter, noch sensibler als unser Älterer und was soll ich sagen – er schlief noch schlechter. Die Nächte wurden also nicht besser und auch jetzt wo er Vorschulkind ist, zeigt sich seine Sensibilität und sein besonderer Charakter weiterhin. Das abendliche Einschlafen ist wie beim Erstgeborenen weiter ein anstrengendes und nervenzehrendes Thema.

Im Großen und Ganzen war ich beim 2. Kind etwas entspannter, recherchierte nicht mehr nach jeder Kleinigkeit im Internet, bekam nicht bei jedem Fieber Panik und wußte natürlicherweise besser worauf ich achten musste und wie ich in dieser oder jener Situation zu reagieren hatte. Immerhin waren wir ja noch 50:50, d.h. 2 Kinder : 2 Eltern. Jeder konnte sich also um ein Kind kümmern und auch zwei waren gut händelbar, wenn der andere Elternteil mal nicht da war.

Hände 12 Tel BlickUnd dann kam Nummer 3: Unsere Prinzessin, kleine Madame… Im Vorfeld machte ich mir noch weniger Gedanken wie es so mit Dreien sein würde. Ich sagte immer: Ob zwei, drei oder mehr, es macht nicht den großen Unterschied. Man muss etwas mehr kaufen, mehr kochen, braucht ein größeres Auto und etwas mehr Platz, aber grundlegend ist der Schritt von 2 zu 3 Kindern nicht so riesig.
Das finde ich auch immer noch. Unsere Jüngste zeigt uns allerdings das manche Problemchen, die wir mit den beiden Brüdern hatten, durch sie noch ein i Tüpfelchen aufgesetzt bekommen. Soll heißen, sie schläft noch etwas schlechter und hat noch etwas früher ihren eigenen Kopf entwickelt, spricht noch etwas mehr (ja hier kommen die Geschlechter Klischees zum Tragen). Der Mittlere hat größere Probleme seine Position zu finden oder zu akzeptieren, seine Eifersucht ist größer und beide Jüngeren zanken mehr als beide Jungs im gleichen Alter.

Bei einigen Themen (Krankheiten, Wutanfälle usw.) bin ich noch ein Stück entspannter geworden, fühle mich viel sicherer in meinem Tun wie noch beim ersten Kind. Aber es gibt auch Momente in denen meine Nerven zum Zerreißen gespannt sind, denn allein morgens drei Kinder pünktlich fertig zu bekommen oder nachmittags Dreien gerecht zu werden, wenn alle drei etwas unterschiedliches wollen und anfangen nacheinander rumzunörgeln, da möchte ich manchmal gerne kurz das Haus verlassen *seufz*.

Drei Hände 12tel BlickUnd klar, die Themenvielfalt an Problemen und Problemchen wächst selbstverständlich auch. Der Große braucht Unterstützung für die Schule, der Mittlere möchte auch das Können was der Große kann und darf, die Kleine ist dabei alles zu erkunden und erproben. So bleibe ich auf Trab und Papa³ natürlich auch 😉 Denn zur Kraken-Mama bin ich noch immer nicht „muttiert“.

Denn das hat sich auf jeden Fall verändert – das Verhältnis Kinder : Erwachsene. Nun sind wir in der Unterzahl und die Kinder haben (gefühlt) oft die Oberhand 😉

Fazit: Es ist anders mit drei Kindern, aber auch nicht so sehr wie manche denken. Unser Familienalltag braucht viel Organisation und Struktur, denn Chaos ist von allein da. Aber wir schaffen es ziemlich gut (meistens), vor allem weil wir uns als Eltern gegenseitig immer unterstützen und in eine Richtung gehen. Wir können beide unseren Jobs nachgehen, die Kinder fühlen sich sehr wohl im Kindergarten und Schule.

Aller guten Dinge sind Drei (für uns). Es läuft sehr gut – trotz Dauermüdigkeit und mehr Falten.

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Gedachtes: Sicherheit für Kinder im Internet

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Unser Großer kommt nun immer mehr in ein Alter, in dem Internet, Handy und irgendwann bestimmt auch Soziale Netzwerke interessanter werden. Bei einigen Klassenkameraden ist es bereits üblich im Internet unterwegs zu sein, viele besitzen ein eigenes Handy und es gab schon die ersten Vorfälle in der Klasse, wo anonyme Nachrichten mit gehässigem Inhalt untereinander verschickt wurden.

Cybermobbing in seinen Anfangsstadien.

Papa³ hat sich deswegen im neuen Jahr vorgenommen, vor allem unseren Großen an das Thema Computer und Internet richtig heranzuführen – und damit ist nicht gemeint wir spielen zusammen am Tablet oder Handy ein App Spiel. Denn das machen die Jungs schon seit geraumer Zeit – unter Aufsicht und natürlich nach Zeitvorgaben. In den Ferien mehr, in der Schulzeit wenig bis gar nicht. Natürlich gibt es dazu viele Diskussionen, denn wer möchte nicht sein Piratenversteck doch noch 10 Minuten vergrößern und 5 Minuten weiter über die sieben App-Weltmeere schippern, wenn sich dort die Erfolge viel schneller und sichtbarer einstellen als z.B. beim Bücher lesen?

Unser Plan ist gesteckt. Eine Stunde pro Woche wird sich mit dem Großen an einen Computer (Laptop) gesetzt. Es werden Ordner erstellt, Elemente kopiert und es wird recherchieren gelernt. Dabei steht vor allem im Vordergrund ihn weg von der Wisch- und Tippdynamik am Tablet zubekommen und ihn auf das Arbeiten am PC vorzubereiten und – ganz wichtig – ihn sicher und kindgerecht im Internet unterwegs sein lassen zu können.

Denn Sicherheit für Kinder im Internet sollte immer Priorität haben. Hierzu gibt es ein paar Punkte, die sich mir bei meinen Recherchen immer wieder gezeigt haben:

Medienkompetenz beibringen, d.h. seine Kinder im Umgang mit Internet, Handy, PC zu unterstützen. Sich gemeinsam mit seinen Schützlingen hinsetzen und verschiedene Webseiten, Spiele, soziale Netzwerke o.ä. anschauen und besprechen, was dort geschieht, was man dort machen kann und wie sich Kinder dort verhalten sollen.

Kinderschutzsoftware benutzen.
Es gibt eine Vielzahl an Software um das Surfen im Internet für die jungen Benutzer sicherer zu machen. So bekommen sie nur kindgerechte Inhalte angezeigt und Eltern können sich über die Surf-Aktivitäten ihrer Kids informieren, und sie so unterstützen sich sicher im Netz zu bewegen. Eine Hilfe zur Auswahl der besten Kinderschutzsoftware für die eigenen Anforderungen habe ich bei Netzsieger gefunden. Eine Übersicht zeigt verschiedene Schutzprogrammen und ihren jeweiligen Kriterien wie Leistung, Bedienung und Sicherheit.

Eigenes Benutzerkonto für den jungen Surfer einrichten. Zusammen mit der Kinderschutzsoftware, können hier die Interessen des Kindes eingestellt werden – eine eigene Startseite, eigene Ordner, eigene kindgerechte Linksammlungen usw.

Kindersuchmaschinen benutzen, so erscheinen keine irritierenden bzw. problematischen Suchergebnisse und Kinder können je nach Alter sich ans Recherchieren heran“surfen“, z.B. FragFinn oder BlindeKuh.de

Auf Werbung achten. Am besten Webseiten auswählen, die werbefrei sind, da Kinder im jüngeren Alter (bis 10 Jahren) noch nicht zwischen redaktionellen Inhalten und Werbung unterscheiden können. Und wenn es doch Seiten mit Werbung sind, dann den Kindern zeigen und erklären, was Werbeinhalte sind und was diese erreichen wollen.

Keine persönlichen Daten ohne Absprache mit den Eltern herausgeben.
Es gibt im WorldWideWeb viele Seiten, die die Angabe von persönlichen Daten verlangen. Besonders Kinder können die Reichweite nicht einschätzen, wenn sie irgendwo im Internet Adresse, Name und Telefonnummer hinterlassen. Sie wissen nicht, wer nun möglicherweise ihre Daten hat.

Moderierte Chats nutzen. Vor allem jüngere Kinder (bis 12 Jahre) sollten sich ausschließlich in moderierten Chats bewegen. Eine Aufsicht verhindert dort diskriminierende Beiträge und sexuelle Belästigungen. Kinder können sich mit gleichaltrigen austauschen. Trotzdem sollten sich Eltern über die Chat-Gespräche mit ihren Kindern unterhalten.

tastatur laptop

Grundsätzlich ist es wichtig seine Sprößlinge alters- und kindgerecht aufzuklären, sich mit ihnen zusammen zusetzen und auszuprobieren, denn auch bei diesem heute sehr wichtigen Thema lernen Kinder durch Nachahmung ihrer Bezugspersonen. Kinder sollten wissen, dass sie sich mit allen Problemen auch im Internet, sozialen Netzwerken oder Handy an jemanden wenden können. Viele Informationen zum Thema Sicherheit im Internet für Kinder finden Eltern dazu im Netz z.B. unter Klicksafe.de.

Vielen Dank an Netzsieger.de für die hilfreiche Unterstützung zu diesem Beitrag.

Jahresrückblick: Das war 2014 bei Hochdrei

4 Thoughts

Ich sehe mich noch wie ich genau an der selben Stelle im letzten Jahr saß und meinen Jahresrückblick 2013 schrieb.

Nun sind also wieder 365 Tage rum. 365 Tage mit vielen Erlebnissen, vielen ToDos, ein paar Ängsten und Sorgen, aber auch jeder Menge Spaß und Freude mit und über unsere Drei, mit Familie und Freunden.

Das war 2014 bei den Hochdrei´s. Die Top 3 des Jahres in meinen Kategorien:

GEREISTES:

Wir waren in den Osterferien wieder in Dänemark. Eine jahrelange und immer wieder fröhliche Tradition in unserer Familie.

Dänemark

Im Sommer ging es nach Spanien an die Costa de la Luz. Wir verbrachten 2 wunderschöne, sonnige und erholsame Wochen an der Atlantikküste.

Costadelaluz1

In den Herbstferien erkundeten wir die Gegend der Mecklenburgischen Seenplatte. Wir waren viel draußen und entdeckten Bären und Wisente.

Wisente

GEBLOGGTES:
Ich habe im letzten Jahr 150 Posts veröffentlicht und über 370 Kommentare erhalten. Und mich über jeden einzelnen so sehr gefreut :-) DANKE!!!
Die 3 beliebtesten Artikel waren:

Gugelhupf mal anders

Gugelhupf Kerzenhalter

Candy Buffet zu meinem Geburtstag

Candy Buffet rot weiß

Herbstkranz aus Kastanien

Herbstkranz Kastanien

GEBACKENES:
Auch 2014 wurde wieder viel gebacken im Hause Hochdrei.


Russischer Zupfkuchen

russischer zupfkuchen vom blech

Eine wunderschöne Tauftorte (von meiner Schwester)

Arche Noah Kuchen

Mandel-Apfel Gugelhupf

Apfel Mandel Gugelhupf

GEKOCHTES:
Die meisten Nachfragen zu meinen gezeigten Leckereien gab es zu meinem Kartoffelcurry und meiner Wraprolle.
Toll war auch unser Krokodil aus Blätterteig.

Blätterteigkrokodil

GEBASTELTES:
selbstgemachte Kreide

Kreide DIY

Unser selbstentworfnes Insektenhotel

insektenhotel Holz

Meine Tischdeko zur Taufe

Tischdeko Tauf Hochzeit

GENÄHTES:

Kindergartenbeutel für die kleine Madame

Beutel Tasche Kindergarten

Ein Leseknochen als Strickkissen

Leseknochen Kissen

Herbstmützen für unsere Drei

Nosh Herbstmützen

GEDACHTES:
zum Thema Schlafen
Wo warst du am 9. November 1989?
Kleine und große Brüder

GEHÖRTES:
Can a Song save you Life (OST) – ein schöner romantischer Film zum Verlieben mit toller Musik u.a. mit dem Maroon 5 Sänger Adam Levine
Sportfreunde Stiller – unsere beiden Jungs lieben die Songs und können fast alle mitsingen. Mein Favorit ist „Applaus, Applaus“.
Aloe Blacc – mein Album zum Joggen :-)

GELESENES:
Tja, was soll ich sagen, ich selbst habe es in diesem Jahr tatsächlich geschafft EIN! komplettes Buch zu lesen:
Ein ganzes halbes Jahr. Es war im Urlaub in Spanien und es hat so gut getan mal endlich wieder einen Roman zu lesen 😉 Das Thema ist schwer, aber die Umsetzung im Buch wunderbar, trotz Heulattacken.

Kinderbücher haben wir dafür viele Dutzen gelesen, die beliebtesten waren:
Die Schule der magischen Tiere (Band 1-5)
Drachenreiter
Die sagenhafte Saubande

GESPIELTES:
Auch wir Eltern haben es geschafft, endlich den ein oder anderen Spieleabend zu veranstalten. Die beliebtesten Erwachsenenspiele aus 2014 sind:
Kingdom Builder – ein schönes Strategiespiel, mit immer neuen Spielvarianten.
QWIXX – ein kurzweiliges Würfelspiel mit Suchtfaktor.
Dominion – tolles Strategiespiel mit unterschiedlichen Szenarien, bei dem man gut überlegen muss, was der nächste Zug ist.

GEFEIERTES:
Die Geburtstage der Kinder

Samstagskaffee_geburtstag

Fußballfeld Kuchen

Lego geburtstagstorte

Die Taufe der beiden Jüngsten
taufgottesdienst

Meinen Geburtstag

Buffet

Es war ein schönes Jahr! Ich habe nach meiner Elternzeit mit unserer kleinen Madame wieder angefangen zu arbeiten und den Wieder-Einstieg ganz gut hinbekommen. Unsere Drei sind alle wieder gewachsen, haben viele neue Dinge gelernt und erlebt.
Wir haben zwei Taufen, jede Menge Geburtstag und natürlich alle anderen Festtage gefeiert. Geschlafen haben wir Eltern nicht besonders viel. Das ist ein Punkt den ich 2015 gerne etwas „optimieren“ würde 😉

Was ich leider im alten Jahr nicht oft umgesetzt habe, ist gelassener zu sein. Aber ich nehme es mir wieder für s neue Jahr vor – wenn ich es jedes Jahr ein wenig schaffe, bin ich vielleicht in 10 Jahren wirklich entspannter und mit mehr Gelassenheit unterwegs.

Ansonsten nehme ich mir nicht viel vor für 2015. Weiter mehr selber kochen und auf alle Zutaten in allem achten.

Ich wünsche mir, dass es einfach so weitergeht: alle sollen gesund und munter bleiben, zufrieden sein und Spaß am meisten Tun haben. Ein bißchen werklen an unserem Häuschen und an meinem Blögchen :-)

Viel Freude & GLück für 2015!
HAPPY NEW YEAR!!!

Verlinkt bei Meertje, Creadienstag.

Short Stories #12: WeihnachtsTraditionen

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Was für ein umfassendes Thema – da weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll, denn wir haben hier bei uns im Hause Hochdrei eine ganze Reihe an Weihnachtstradionen.

Beginnen wir am Anfang der Weihnachtszeit.

Am ersten Adventswochenende werden bei uns Plätzchen gebacken, damit wir auch gleich lecker in die Weihnachtszeit starten.
Außerdem schlagen wir seit Jahren unseren Weihnachtsbaum selbst. Dazu geht es dick angezogen auf eine Weihnachtsbaumplantage bei uns in der Nähe. Dort stehen tausende von Bäumen in allen Größen, Formen und Arten. Bisher haben wir spätestens nach 2 Stunden immer ein wunderschönes Bäumchen gefunden und dann dürfen alle sägen. Vorher bedanken wir uns noch bei dem Bäumchen, dass er für uns so schön gewachsen ist und er nun unser wunderschöner Weihnachtsbaum sein wird. Unser Baum ist dabei immer so 2,20 – 2,40 m und benötigt dafür 7 Jahre zum Wachsen. Wenn ich darüber nachdenke wird mir schon schwer ums Herz und ich ringe damit, ob wir es nicht ohne Baum versuchen sollten – aber ehrlich es würde mir dann sehr schwer fallen Weihnachsstimmung zu entwickeln. Er gehört seit meiner Kindheit jedes Jahr dazu. Es gab keine Weihnachten ohne Baum. Wobei der Baum aber erst am 23. Dezember aufgestellt und geschmückt wird.

Weihnachtsplätzchen

Das Schmücken ist für mich der erste Moment, wo für mich wirklich Weihnachten beginnt. Unser Baum wird immer ganz bunt geschmückt mit vielen, vielen verschiedenen Kugeln, die wir über die Jahre gesammelt haben.

An einem Adventswochenende haben wir seit ein paar Jahren eine weitere Tradition begründet. Wir treffen uns mit Freunden bei uns zu Hause und veranstalten ein gemütliches Weihnachtscafé.
Jeder bringt etwas mit und wir sitzen zusammen bei all den Leckereien, erzählen und hören Weihnachtsmusik.

Apropos Weihnachtsmusik, die gehört ab dem 1. Advent bis Silvester auch zu unseren Traditionen. Unsere Drei (besonders die Jungs) können es immer kaum erwarten bis ich dann endlich abends wieder Weihnachtslieder singe. Dabei bringe ich vor allem traditionelle Weihnachtslieder wie Alle Jahre wieder, Ihr Kinderlein kommet, Lasst uns froh und munter sein, Kling Glöckchen, Oh Tannebaum, Leise rieselt der Schnee oder Stille Nacht zu Gehör.
Papa³ mag es da lieber etwas moderner und legt gerne Rock Christmas auf ;-). Welche Musik ist bei euch angesagt zur Weihnachtszeit?

Außerdem werden dann auch unsere zahlreichen Weihnachtsbücher rausgeholt. Als Kind liebte ich die Geschichte von „Hoppelpoppel“ und unsere Kinder hören sehr gerne alle Mauri Kunnas Geschichten, Die Weihnachtsgans Auguste, Felix Hase oder auch Der kleine Drache Kokosnuss. Unsere neueste Entdeckung ist vom Oetinger Verlag „Wichtelweihnacht“, das gleichzeitig als Adventskalender funktioniert, da es jeden Tag vom 1. bis 25. Dezember ein Kapitel gibt.

Einen Adventskalender gibt es natürlich bei uns auch. Einen für alle drei Kinder. Er ist aus kleinen selbstgenähten Säckchen, hier habe ich ihn letztes Jahr gezeigt. Und jede Nacht kommen die Wichtel und packen etwas hinein. Und jeden Morgen stürmen die Jungs als erstes zum Kalender und zeigen uns ganz aufgeregt, was die Wichtel in dieser Nacht wieder hineingelegt haben :-).

Die Weihnachtsfeiertage selbst sind auch sehr traditionell bei uns. Am 24. Dezember vormittags geht es in die Kirche zum Kinderchor mit Krippenspiel.
Zum Abendessen gibt es bei uns Soljanka (nach Familienrezept mit Rindfleisch, sauren Gurken und Fleischwurst) und auch noch Sauerkraut mit Knacker (Knackwurst). Diese Tradition stammt noch von meinen Urgroßeltern und ihrer Heimat. Die Kinder sind eh so aufgeregt, dass sie meist gar nichts essen können, denn Bescherung gibt es erst nach dem Abendessen.
Vorher geht es aber noch eine Runde um den Block, auf der Suche nach dem Weihnachtsmann und wenn, wir zurück kommen, war er meist schon da und hat alles unter der Baum gelegt ;-). Oft hören wir noch die Glöckchen von Weitem.

Eine weitere Tradition am Heiligen Abend sind die „bunten Teller“: Weihnachtsteller voll leckerster Süßigkeiten, Nüssen und anderen Knabbereien. Kennt ihr das auch?

Am ersten Weihnachtsfeiertag geht es dann mit der einen Hälfte der Familie zum Mittag ins Restaurant und am zweiten Feiertag gibt es bei meinen Eltern „Entenbraten“ nach traditionellem Rezept meiner Großmutter mit Äpfeln als Füllung, selbstgemachten Kartoffelklößen, Rotkohl und Grünkohl.

So sieht unsere Weihnachtszeit aus. Und jedes Jahr mag ich es wieder und vor allem mit unseren Dreien ist es so zauberhaft und herrlich! Dauerhafte Freutage :-)

Welche Traditionen gibt es bei euch zur Weihnachtszeit? Ich schau schon mal bei Bine, was ihr so geschrieben habt.